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Tausende "Igelwürmer" an Strand in Kalifornien angespült

Ein Igelwurm an einem Strand in Californien - die Tiere gelten in Korea als Delikatesse
Ein Igelwurm an einem Strand in Californien - die Tiere gelten in Korea als Delikatesse Copyright Kate Montana/iNaturalist Creative Commons
Copyright Kate Montana/iNaturalist Creative Commons
Von Alexandra Leistner
Zuerst veröffentlicht am
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Die im Englischen umgangssprachlich "Penisfisch" genannten Kreaturen wurden an einem Strand unweit San Franciscos massenweise angespült. Die Möwen haben sich gefreut.

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Es klingt ein wenig wie aus einem Frank Schätzing Roman: An einem Strand in Kalifornien sind tausende sogenannter Igelwürmer angeschwemmt worden. Wie die lokale Naturzeitschrift Bay Nature berichtete, war der Strand Drakes Beach, etwas nördlich von der Golden Gate Bridge in San Francisco bedeckt von den 10 bis 30 Zentimer großen, rosafarbenen Tieren.

Wegen seiner Ähnlichkeit mit den männlichen Geschlecht, werden die Würmer im Englischen auch "Penisfische" genannt. Sie gelten in China und Korea als Delikatesse.

Nach Angaben von Bay Nature war es in den Tagen vor der Wurminvasion in der Region besonders stürmisch. Eine Ausnahmeerscheinung ist es aber nicht: Auch in den Jahren zuvor war es an Stränden in der Region zu ähnlichen Anspülungen der mit lateinischem Namen Urechis unicinctus genannten Würmer gekommen.

Die Tiere leben im flachen Gewässer bzw. buddeln sich im Sand ein und kommen in Nordamerika nur an der Westküste zwischen Oregon und dem angrenzenden mexikanischen Bundesstaat Baja California vor.

Nach Angaben von Bay Nature-Spezialist Ivan Parr gehören Otter, Haie, Rochen und Möven zu den natürlichen Fressfeinden des Igelwurms.

Drakes Beach befindet sich rund 70 Kilometer nördlich von der Golden Gate Bridge im Norden San Franciscos.

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