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Nach der Brandkatastrophe: So wird Notre Dame wieder aufgebaut

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Nach der Brandkatastrophe: So wird Notre Dame wieder aufgebaut
Copyright  AP Photo/Thibault Camus
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Es war ein erschütternder Anblick für die Pariser, als ihr Wahrzeichen, die Kathedrale Notre-Dame, im April 2019 in Flammen stand. Über 900 Millionen Euro Spendengelder sind für den Wiederaufbau zusammengekommen. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen.

Ein 75 Meter hohe Kran wurde im Dezember aufgebaut - er ist der höchste in Europa. Zuerst muss das Gerüst, das bereits vor dem Brand errichtet wurde, eingerüstet werden. Die starke Hitze hatte die Metallrohre zusammengeschmolzen, sie müssen nun demontiert werden. Gleichzeitig sollen die Trümmer aus dem Kathedralengewölbe geräumt werden. Danach wird das Chorgestühl abgebaut und gereinigt. Das gleiche gilt für die große 8.000 Pfeifen-Orgel. 300 Tonnen geschmolzenes Blei aus Dachbedeckung und Spitzturm haben sich im Innenraum und außerhalb der Kathedrale verteilt. Aus dem selben Grund müssen auch die acht schweren Glocken aus dem nördlichen Glockenturm abgesenkt und bearbeitet werden.

Plan zu ehrgeizig?

Doch das alles sind zunächst nur Vorbereitung für den Wiederaufbau des gotischen Bauwerks -

und Sicherungen der kontaminierten Umgebung. Im Sommer mussten die Behörden wegen der Gefahr von Bleivergiftungen das gesamte Gebiet um die Notre Dame säubern. Schulen im Viertel wurden geschlossen. Der eigentliche Wiederaufbau soll erst 2021 beginnen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Wiedereröffnung Notre Dames bis 2024 versprochen. Experten halten das für sehr ehrgeizig.