Cyberangriff auf Außenministerium wohl durch „staatlichen Akteur“

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Das österreichische Außenministerium sieht sich einem Angriff von Internetpiraten ausgesetzt.

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Das österreichische Außenministerium ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Der Angriff hielt noch an diesem Sonntag an. Der Vorfall sei schwerwiegend. Vermutet wird laut Pressemitteilung, dass ein staatlicher Akteur hinter dem Angriff steckt. Die Schwere und die Art des Übergriffs deuteten darauf hin, hieß es weiter.

Wie das Innen- und Außenministerium bekannt gaben, sei der Angriff schnell aufgespürt und es seien sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet worden. Einzelheiten wurden nicht bekannt - auch nicht, ob vertrauliche Daten entwendet wurden.

Mehrere Parteien, darunter FPÖ, ÖVP und SPÖ sahen sich in der Vergangenheit schon Angriffen von Internetpiraten ausgesetzt. Vor der Nationalratswahl Ende September hatte die ÖVP einen unterlaubten Zugriff auf einen Server gemeldet, bei dem laut Partei Daten geraubt und verfälscht wurden.

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