Hackerin stiehlt Daten von 100 Millionen Bankkunden

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Von jus mit dpa, afp
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Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern, Kontostände: Eine Hackerin hat bei der US-Bank Capital One sensible Daten von über 100 Millionen Kunden abgegriffen.

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Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern, Kontostände: Eine Hackerin hat bei der US-Bank Capital One sensible Daten von über 100 Millionen Kunden abgegriffen. Das FBI nahm die 33-jährige Tatverdächtige in Seattle fest, nun sitzt sie in Untersuchungshaft. Ihr drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis und 250.000 Dollar Geldstrafe.

Millionenkosten für Capital One

Ein externer IT-Spezialist hatte die Bank am 17. Juli auf eine Schwachstelle in ihrem System hingewiesen. Zwei Tage später stellte die Bank den großangelegten Datendiebstahl fest. Die Panne wird Capital One bis zu 135 Millionen Euro kosten, vor allem für Rechtskosten, Benachrichtigungen von Kunden und Umstellung der Technik.

Betroffen sind Kunden in den USA und Kanada. Capital-One-Chef Richard Fairbank entschuldigte sich bei ihnen und versicherte, dass keine Kreditkartennummern oder Login-Daten gestohlen worden seien. Capital One ist der fünftgrößte Anbieter von Kreditkarten in den USA.

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