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Impeachment: Plädoyers der Verteidigung stehen an

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Impeachment: Plädoyers der Verteidigung stehen an
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AP Photo/Alex Brandon - Alex Brandon
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Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump können sich, nach den Anklagevertretern, nun die Verteidiger äußern. Nach Angaben des republikanischen Mehrheitsführers im Senat, Mitch McConnell, sind dafür zunächst drei Stunden vorgesehen.

Der demokratische Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus und Leiter des Anklageteams, Adam Schiff, gehört zu den wichtigsten Gegenspielern des Präsidenten:

Die bloße Enthüllung der Pläne des Präsidenten hat ihn nicht davon abgehalten, dieses negative Verhaltensmuster fortzusetzen, das uns in diesen düsteren Moment gebracht hat. Er ist, wer er ist. Das wird sich nicht ändern, und auch nicht die Gefahr, die mit ihm verbunden ist.

Die Republikaner kritisierten die Plädoyers der Anklagevertreter, die Argumentation der Demokraten sei lächerlich, hieß es. Der republikanische Senator Rick Scott klagte, drei Tage hintereinander die gleichen Dinge gehört zu haben:

Ich freue mich darauf, dass das Weiße Haus nun damit beginnt, die Dinge richtig zu stellen. Ich glaube nicht, dass alles, was sie bisher gesagt haben, für eine Anklage ausreicht.

Seit Wochen streiten sich beide Parteien über die Frage, wie ein fairer Prozess auszusehen hat.

Die Demokraten sind mit ihrer Forderung nach weiteren Unterlagen und Zeugen für das Verfahren an der Mehrheit der Republikaner im Senat bisher gescheitert. Eine Entscheidung darüber soll in der kommenden Woche fallen.

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