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Viren auf Nationalflagge: China verlangt Entschuldigung von dänischer Zeitung

Viren auf Nationalflagge: China verlangt Entschuldigung von dänischer Zeitung
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Von Seana Davis
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Eine Satire der Jyllands-Posten missfällt vielen Nutzern in den sozialen Medien Chinas. Auf dem Bild der dänischen Zeitung sind die goldenen Sterne der roten chinesischen Nationalflagge durch Viren ersetzt.

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Eine in einer großen dänischen Tageszeitung veröffentlichte Illustration hat in den chinesischen sozialen Medien eine Welle der Entrüstung losgetreten. Die Jyllands-Posten veröffentlichte eine "satirische Zeichnung" der chinesischen Flagge, bei der die fünf Sterne durch Coronaviren ersetzt wurden.

Die chinesische Botschaft in Dänemark gab eine Erklärung heraus, in der sie eine Entschuldigung von der Zeitung verlangte und die veränderte Flagge als "eine Beleidigung für China, die die Gefühle des chinesischen Volkes verletzt" bezeichnete.

"Ohne jegliches Mitgefühl und Einfühlungsvermögen hat sie die untere Grenze der zivilisierten Gesellschaft und die ethische Grenze der Redefreiheit überschritten und beleidigt das menschliche Gewissen", hieß es in der Erklärung.

"In Dänemark herrscht Meinungsfreiheit"

Die satirische Illustration löste auch eine Kontroverse in den chinesischen sozialen Medien aus, wobei das Thema auf Weibo, Chinas Version von Twitter, "Trending Topic" ist.

Einige forderten die Zeitung auf, sich zu entschuldigen, während andere den dänischen Botschafter aufforderten, sich zu entschuldigen. Yuan Zhezhi schrieb: "Als Chinese bin ich wirklich gekränkt."

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sagte: "In Dänemark herrscht Meinungsfreiheit, und die schließt Karikaturen ein. Es gibt bei uns eine alte Tradition was Satirezeichnungen angeht und daran wird sich nichts ändern."

Nicht der erste Fall

Die Karikatur, die die chinesische Flagge mit etwas zeigt, das Viren ähnelt, anstatt der normalen Sterne, sei nicht dazu gedacht, "China zu verspotten oder lächerlich zu machen", so Jyllands-Postens Chefredakteur Jacob Nybroe.

Jyllands-Posten löste in der Vergangenheit bereits ähnliche Kontroversen aus. Im Jahr 2005 veröffentlichte die dänische Zeitung zwölf umstrittene Mohammed-Karikaturen.

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