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Abbas: „Jerusalem steht nicht zum Verkauf“

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Abbas: „Jerusalem steht nicht zum Verkauf“
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Der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Nahost-Plan hat in den Palästinensergebieten Empörung ausgelöst. Insbesondere für Ablehnung sorgt, dass dem Entwurf zufolge die Hauptstadt eines Palästinenserstaates in Vororten von Ost-Jerusalem liegen soll. Jerusalem würde demnach die ungeteilte Hauptstadt Israels sein.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Vereinigten Staaten den wirtschaftlichen Abschnitt ihres Plans vorgestellt, in dem den Palästinensern Finanzhilfen in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt werden

„Ich möchte Trump und Netanjahu mitteilen, dass Jerusalem und unsere Rechte weder zum Verkauf noch zur Verhandlung stehen. Dieser verschwörerische Plan wird nicht durchkommen“, so Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Trump sprach von einer „realistischen Zwei-Staaten-Lösung“. Der US-Präsident sagte: „Wir rufen die Palästinenser auf, die Herausforderung des friedlichen Miteinanders anzunehmen.“

„Ich hoffe, dass die Palästinenser das annehmen und gemeinsam mit Israel eine Zukunft mit Wohlstand und Frieden bauen“, so der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Trump veröffentlichte eine Karte, auf der er darstellte, wie ein Palästinenserstaat aussehen könnte: Dieser wäre vollständig von Israel umschlossen, für eine Verbindung zwischen dem Gaza-Streifen und dem Westjordanland soll ein Tunnel sorgen. Die islamistische Hamas ist dem US-Entwurf zufolge zu entwaffnen, der Gaza-Streifen soll ein entmilitarisiertes Gebiet werden.

„Die endgültige Stellung Jerusalems ist wie wir in der Vergangenheit bereits gesagt haben eine Frage, die zwischen den beiden Parteien ausgehandelt werden muss“, sagte Stéphane Dujarric, der Sprecher von António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Trump betonte, er werde immer an der Seite des Staates Israel und des jüdischen Volkes stehen. Es sei Zeit für Frieden, schrieb der US-Präsident