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Wie das Welternährungsprogramm in Mosambik hilft

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Wie das Welternährungsprogramm in Mosambik hilft
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Idai“ sorgte in Mosambik für acht Meter hohe Wellen und Überschwemmungen auf einer Fläche fast so groß wie das Saarland. Das ostafrikanische Land gehört ohnehin zu den ärmsten Staaten der Welt, die Katastrophe verschlimmerte das Elend. Karin Manente, Landesdirektorin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen erzählt von ihrer Arbeit:

_"Am ersten Tag war es unmöglich, zu helfen. Alles war noch unzugänglich. Aber an den darauffolgenden drei, vier Tagen haben wir sofort mit der Unterstützung angefangen: Wir hatten Lebensmittelpakete vorbereitet, die Luftwege waren geplant. Wir konnten sehr schnell reagieren und die Hilfe ausweiten.
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In etwa sechs Wochen erreichten wir 1,2 Millionen Menschen, die wir mit Nahrungsmitteln unterstützten. Das meiste davon war in Form von Sachleistungen, die wir vor Ort oder in der Region gekauft hatten. Wir verteilten auch Gutscheine, damit die Menschen in Geschäften einkaufen konnten, die bereits wieder geöffnet hatten. Hier sehen Sie heute zum Beispiel Menschen, die umgesiedelt werden mussten. Sie lebten in Gegenden, die als Risikozonen für künftige Überschwemmungen gelten. Deshalb sind hierher umgesiedelt worden. Sie sind nicht allzu weit von ihrer Heimat entfernt, aber hier ist es höher. Das ist sicherer.

Sie gehen zurück auf ihr Land, um es zu bestellen. Das ist nicht so weit. Und hier leben sie. Das ist sicherer für ihre Familien und sie. An diesem Ort unterstützen wir etwa 2000 Menschen. Wir sind in der Provinz Sofala. Sie wurde am schlimmsten vom Wirbelsturm Idai getroffen. Aktuell unterstützen wir etwa eine halbe Million Menschen in der ganzen Region auf ähnliche Weise.

Einige Menschen unterstützen wir auch durch unsere "Food for Assets"- Initiative, d.h. mit Ernährungshilfe, wenn sie im Gegenzug Straßen zu Märkten, neue Schulen, neue Wohnungen wieder aufbauen. Infrastruktur, die für den Wiederaufbau wichtig ist. Das tun wir an einigen Orten. Auch hier ein bisschen. Hier ist es schwieriger, weil die Menschen hierhin umgesiedelt wurden. Woanders können wir mehr in diese Richtung tun. Aber für den Wiederaufbau ist es genauso wichtig wie die Nahrungsmittelhilfe. Und dann gibt es auch Arbeit."