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Brexit Tag 1: Zukunft ungewiss

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Brexit Tag 1: Zukunft ungewiss
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Alberto Pezzali/ AP - Alberto Pezzali
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Brexit Tag 1: Der Union Jack weht im Londoner Wind, die britische Presse ist so gespalten wie das Volk: Der brüssel-freundliche Guardian macht mit der Europa-Flagge auf, die brexit-freundliche Sun freut sich über den Ausstieg, der Daily Mirror fordert ,jetzt schafft das Großbritannien, das ihr uns versprochen habt'.

Brexit-BefürworterInnen und -GegnerInnen in London schauen mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. "Ich glaube, dass es am Anfang schwierig wird, aber ich denke, wir werden es schaffen", sagt der 24-jährige Toby Brennan. "Vielleicht dauert es ein Jahr, ein paar Jahre, aber wissen Sie was? Es riecht nach Freiheit."

"Es ist eine große Tragödie", so James Parker. "Wir waren mein ganzes Leben lang in der Europäischen Union. Mein Vater und mein Großvater haben in Europa in Kriegen gekämpft. Wir dachten, das wäre alles vorbei. Wir dachten, wir wären ein friedlicher, harmonischer Kontinent. Und jetzt, es fühlt sich nicht wie Krieg an, aber nicht so friedlich, wie es sollte. Ich bin sehr enttäuscht."

"Es ist ein großer Schritt ins Unbekannte"

Auch für die, die am Morgen als eine der Ersten mit der Fähre ins französische Calais die Reise in die EU machen, fühlt sich alles anders an. "Es ist ein großer Schritt ins Unbekannte", so Sarah Olack. "Aber ich mache mir keine Sorgen. Wir haben das im Sack. Am Ende des Tages sind wir britisch. Wir sind ein starkes Volk. Das ist definitiv das Beste, was wir tun konnten."

Rein faktisch hat sich am Grenzübergang von oder nach Großbritannien bisher nichts geändert: In der Übergangsphase bis Ende des Jahres gibt es keine verschärften Kontrollen für EU-BürgerInnen oder BritInnen. Wie die Reise dann weitergeht, ist ungewiss.

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