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Auf der Berlinale: Kühe, Liebeleien und No Future in Südkorea

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Auf der Berlinale: Kühe, Liebeleien und No Future in Südkorea
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Filmfans blicken derzeit nach Berlin: Auf der 70. Berlinale kämpfen noch bis zum nächsten Wochenende 18 Filme um den Goldenen Bären.

Ein heißer Anwärter: "First Cow".

First Cow

Ein etwas anderer Western, bei dem Kelly Reichardt Regie führte. Mit angereist ist Schauspieler Orion Lee.

Schauspieler Orion Lee sagt, "es ist ein Film über Freundschaft. Über zwei Männer, die Außenseiter sind, sich allein fühlen und keine Gewalt mögen. Im Wilden Westen sind doch alle harte Kerle. Die beiden passen nicht in diese Welt."

First Cow handelt von zwei Männern, die lieber Donuts backen als mit Colts schießen.

Um sich als Bäcker etwas dazuzuverdienen, melken sie heimlich die einzige Kuh der Gegend.

Le sel des larmes

Auch im Wettbewerb vertreten ist "Le sel des larmes" des französischen Regisseurs Philippe Garrel.

Die Schauspieler Logann Antuofermo, Souheila Yacoub, Oulaya Amamra und Louise Chevillotte ließen sich auf dem roten Teppich feiern.

"Le sel des larmes" erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der zwischen mehreren Frauen schwankt. Ein Schwarz-Weiß-Film, der vom Festivalpublikum nur lauwarmen Applaus erhielt.

Time to Hunt

In der Kategorie Berlinale Special: "Time to Hunt"), ein Beitrag des derzeit sehr gefragten südkoreanischen Kinos.

Die dystopische Verfolgungsjagd, bei der das klassische Thriller-Genre in die nahe Zukunft übertragen wird, ist eine bildstarke Abrechnung mit den sozialen Realitäten der südkoreanischen Gegenwart.