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31.000 Infizierte in Italien - Angela Merkel spricht heute Abend

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31.000 Infizierte in Italien - Angela Merkel spricht heute Abend
Copyright  Roberto Monaldo/LaPresse
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An diesem Mittwochabend richtet sich Angela Merkel in einer TV-Ansprache an die Deutschen. Diese wird nach den 19-Uhr-Nachrichten im ZDF und später in der ARD übertragen. Auch euronews wird die Rede ausstrahlen, sobald wir die Bilder haben. Es geht um die neuen Maßnahmen im Kampf gegen das Fortschreiten der Infektionen mit SARS-CoV-2.

Die Europäische Union hat ihre Außengrenze geschlossen. Am Dienstagabend einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Videogipfel, mit sofortiger Wirkung für 30 Tage ein Einreiseverbot umsetzen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.

EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen hatte die Unterstützung der Mitgliedsstaaten begrüßt:

Sie haben angekündigt, dass sie diese Maßnahme sofort umsetzen wollen. Das ist gut, denn so haben wir ein einstimmiges und einheitliches Konzept für die Außengrenzen.
Ursula von der Leyen
EU-Kommissions-Präsidentin

Auch von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel wird der Plan unterstützt:

Wir haben uns außerdem verpflichtet, eine Rückholung „gestrandeter“ Bürgerinnen und Bürger, die sich irgendwo außerhalb der Europäischen Union aufhalten, zu koordinieren.
Angela Merkel
Bundeskanzlerin Deutschland

Europa gilt als das Epi-Zentrum der Pandemie. Die Gesamtzahl der Todesfälle durch das Coronavirus steigt weiter. Am härtesten betroffen ist Italien. Hier sind aktuell 31.506 Infektionen gemeldet worden. Mehr als 2.500 Menschen sind gestorben.

In Frankreich gilt seit gestern eine Ausgangssperre. Im ganzen Land gibt es strenge Kontrollen.

Spanien, das ebenfalls sehr stark von der Krise betroffen ist, hat medizinische Versorgung aus China angefordert. Die Zahl der Fälle nimmt weiter zu. Am Dienstag wurde bekannt, dass innerhalb von fünf Tagen mindestens 20 Senioren in einem Pflegeheim in Madrid gestorben sind.

Viele Länder haben ihre Grenzen dicht gemacht - so auch Polen. Es kommt es zu langen Staus, was Folgen hat für die Lieferketten Richtung Europa.