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Verdienstausfall: Hamburg zahlt Selbständigen 2.500€ Sofort-Hilfe

Kaum noch Fahrgäste: Eine leere U-Bahnstation in der Hamburger Hafencity
Kaum noch Fahrgäste: Eine leere U-Bahnstation in der Hamburger Hafencity   -   Copyright  Markus Scholz/AP
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Der Hamburger Senat bereitet einen Schutzschirm für Unternehmen und Institutionen vor, die wegen der Coronavirus-Krise Umsatzeinbußen verzeichnen. Auch an Freiberufler ist in dem Paket, das zusätzlich zu den Notfallhilfen des Bundes kommen soll, gedacht.

Die Eckpunkte des Hilfspakets, das unbürokratische Hilfe verspricht, stellte die Regierung in einer Pressemitteilung vor. Es richte sich an kleine und mittlere Betriebe, die wegen der in Hamburg verabschiedeten Maßnahmen in "existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe" geraten sind.

Die Soforthilfen sind nach Anzahl der Mitarbeiter gestaffelt und betragen 2.500 € für Solo-Selbständige, 5.000 € für Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, 10.000 € für Betriebe mit 10-50 Mitarbeitern und 25.000 € für Unternehmen, in denen zwischen 51 und 250 Personen eingestellt sind.

Das Hilfsprogramm (Beantragung, Bewilligung und Auszahlung) soll voraussichtlich in der kommenden Woche starten, bis dahin will auch die Bundesregierung über einen Notfallfonds entscheiden.

Die genauen Bedingungen für einen Anspruch auf die Hilfen wurden bisher nicht kommuniziert.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel zufolge wird der Schutzschirm am heutigen Freitag in einer Sondersitzung des Senats vorgestellt und verabschiedet, um dann Schritt für Schritt umgesetzt, an Maßnahmen des Bundes angepasst und laufend weiterentwickelt zu werden. "Hamburg handelt und hilft!", so Dressel.

Das Maßnahmenpaket umfasst ingesamt 10 Punkte, darunter auch Hilfe für die Behörde für Kultur und Medien, Kredite für kleine und mittlere Unternehmen, die Suspendierung steuerlicher Pflichten bis Ende des Jahres und Unterstützung für Auftraggeber und Lieferanten der Stadt Hamburg.