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COVID: Vorerst keine Lockerungen in großen EU-Staaten

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COVID: Vorerst keine Lockerungen in großen EU-Staaten
Copyright  Eugene Hoshiko/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Der Coronavirus-Epidemie fallen in vielen europäischen Ländern weiter Tausende Menschen zum Opfer. Das erteilt Hoffnungen eine Absage, wonach die Ausgangssperren und Beschränkungen bald aufgehoben werden.

Italien

Diese sind nach Meinung von italienischen Gesundheitsexperten der einzige Grund, warum die Zahl der Infizierten in Italien derzeit auf einem Tiefstand sei. Sie warnen, dass die Bildung von Antikörpern nicht zwangsläufig immun mache und fordern daher, die Ausgangssperre beizubehalten, bis es einen Impfstoff gebe.

Massimo Andreoni, Direktor des Krisenstabs für Infektionskrankheiten, sagte:

"Es wird lange brauchen, bis wir den Impfstoff millionenfach hergestellt haben, damit er weltweit eingesetzt werden kann. Bestenfalls wird es noch anderthalb Jahre dauern, bis wir einen Impfstoff entwickelt haben."

Frankreich

In Frankreich sind mittlerweile mehr als 10.000 Menschen an SARS-CoV-2 gestorben. Mehr als 110.000 weitere sind mit dem Coronavirus infiziert.

Osteuropa

In Tschechien stimmte das Parlament für eine Verlängerung des Notstands bis Ende April.

Skandinavien

In bevölkerungsschwächeren europäischen Ländern zeichnet sich jedoch eine Lockerung ab - wie in Dänemark und Norwegen. Die Regierungen entschieden, Kindergärten und Grundschulen von Mitte April an wieder zu öffnen.

In Norwegen sollen auch andere Dienstleistungsbranchen wie Frisöre bald folgen.

Griechenland

Lockerungen zeichnen sich auch in Griechenland ab. Die stellte Athen in Aussicht, sollten sich die Menschen in den drei kommenden Wochen streng an die Beschränkungen halten.

Wirtschaft

Von einer Entspannung kann in der Wirtschaft noch keine Rede sein. Die deutsche Airline Lufthansa kündigte an, ihre Billigfluglinie Germanwings zu schließen, um die Corona-Krise zu überstehen.