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Corona-Rettungspaket: Entscheidung vertagt

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Corona-Rettungspaket: Entscheidung vertagt
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Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket hat die Euro-Gruppe eine Entscheidung auf Donnerstag vertagt. Eine 16-stündige Sitzung endete an diesem Morgen ergebnislos.

Drohende Wirtschaftskrise

Um die Folgen der schweren Wirtschaftskrise nach der Epidemie zu bewältigen, sind Maßnahmen von bis zu 500 Milliarden Euro im Gespräch. Bisher reagierten die EU-Staaten nur auf nationaler Ebene.

Eurogruppen-Chef Mario Centeno verwies auf den Ernst der Lage, der außergewöhnliche Maßnahmen erfordere und appellierte an die Minister, sich für einen koordinierten Rettungsplan auszusprechen. Die Menschen in Europa müssten sehen, dass Brüssel sie schütze.

Worum geht es?

Das Rettungspaket besteht aus drei Säulen:

Vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM, die besonders betroffenen Staaten zugute kommen könnten sowie ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB um eine Entlassungswelle zu verhindern. Desweitern geht es um ein Kurzarbeiter-Programm namens "Sure", das die EU-Kommission vorgeschlagen hatte.