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Migrantenlager auf Samos soll Ende des Jahres aufgelöst werden

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Greece Migrants/Archiv
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Das völlig überfüllte Migrantenlager in der Nähe von Vathy auf der griechischen Insel Samos wird bis Ende des Jahres schließen. Das sagte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis na ch einer Inspektion des Ortes. In und um das Lager nahe der Inselhauptstadt leben rund 6800 Migranten. Das ist zehnmal mehr, als das Camp aufnehmen kann.

Immer wieder wurde Feuer gelegt

In den vergangenen Tagen hatten Migranten Feuer in und um das Lager gelegt. Laut offiziellen Angaben wurden dabei Dutzende Zelte, Hütten und Containerwohnungen zerstört. Die Polizei nahm 22 Migranten fest. Nach Berichten des Staatsfernsehens sollen sie wegen Brandstiftung angeklagt werden. Das könnte eine Ablehnung ihrer Asylanträge zur Folge haben, hieß es.

Unklare Ursachen der Brandstiftungen

Zu den Ursachen der Brandstiftungen gibt es unterschiedliche Informationen: Polizeioffiziere gehen davon aus, dass Migranten immer wieder Feuer legen, um die Behörden zu zwingen, sie aufs Festland zu bringen. Es gibt jedoch auch Informationen, wonach die Brände nach Zusammenstößen zwischen Migranten einerseits aus Afrika und andererseits aus Afghanistan gelegt worden seien, berichteten Mitarbeiter humanitärer Organisationen.