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Internationale Solidarität: 7,4 Milliarden für Coronavirus-Impfstoff

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Internationale Solidarität: 7,4 Milliarden für Coronavirus-Impfstoff
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In nur zwei Stunden sind auf einer Geberkonferenz für die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen das Coronavirus Zusagen in Höhe von siebeneinhalb Milliarden Euro gemacht worden.

Die Europäische Kommission, die zu der Konferenz eingeladen hatte, verspach allein eine Milliarde Euro.

Ziel ist, einen Impfstoff weltweit zugänglich und erschwinglich zu machen.

Viele Partner hätten sich zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, das Virus zu besiegen, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Deutschland brachte sich mit 525 Millionen Euro ein.

Zusagen kamen aus allen Kontinenten.

Dagegen glänzten die USA und Russland mit Abwesenheit.

Mit dem Geld soll ein Impfstoff entwickelt werden und eine Behandlungsmethode.

Außerdem sollen in großem Umfang Tests ermöglicht werden.

Inzwischen arbeiten bereits weltweit Hunderte Labors an einem Impfstoff.

Doch wer erhält das Geld?

Es sei unmöglich, Hunderte Prototypen in das Endstadium von Tests und in die Produktion zu bringen, sagt Seth Berkley von der Gavi Impfallianz.

Weltweit müsse man sich auf die konzentrieren, die am vielversprechendsten seien.

Diese müssten dann in sehr hohen Mengen produziert werden.

Dies gehe nur, wenn das Ursprungsunternehmen sein Wissen auch mit anderen Firmen teilen.

Das soll durch den hohen Anteil öffentlicher Gelder sichergestellt werden.

Wann ein Impfstoff vorliegt, darüber wird derzeit noch spekuliert.

Fachleute rechnen mit einer Wartezeit von zwölf bis 18 Monaten.

Die auf Konferenz zugesagten Mittel sind indes nur der Anfang.

Nach UN-Schätzungen wird ein Vielfache nötig sein, um alle Menschen der Erde zu schützen.

Journalist • Stefan Grobe