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Sánchez bereitet Spanien auf Lockerungen vor

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Spaniens Ministerpräsident Sánchez
Spaniens Ministerpräsident Sánchez   -   Copyright  ALBERTO DI LOLLI/AFP or licensors
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Die spanische Regierung hat Einzelheiten der Lockerungsmaßnahmen bekanntgegeben, die nach der Aufhebung des Notstandes am 21. Juni in Kraft treten sollen. Dazu zählt, so Ministerpräsident Pedro Sánchez:

"Menschen, die sechs Jahre oder älter sind, müssen immer dann eine Masken tragen, wenn es nicht möglich ist, einen Sicherheitsabstand einzuhalten."

Der Plan der Regierung sieht ebenfalls vor, dass sich alle Menschen, die Krankheitsanzeichen zeigen, einem Covid-19-Test unterziehen müssen.

Im Anschluss an das voraussichtliche Ende des Notstandes am 21. Juni sollen die Autonomen Regionen Spaniens wieder mehr Entscheidungsgewalt erhalten und eigene Maßnahmen beschließen können. Der Ministerpräsident stellte in Aussicht, dass ausländische Urlauber ab dem 1. Juli wieder einreisen dürften.

Grundeinkommen für Bedürftige

Sánchez kündigte ebenfalls an, die Regierung werde den Regionen Milliardensummen zur Verfügung stellen, um das Gesundheits- und Bildungswesen zu stützen. Und:

"Am 26. Juni werden 250 000 Menschen das Grundeinkommen auf ihrem Konto haben. Das bedeutet, dass ab Juni diese Maßnahme 75 000 Haushalten zugute kommt. Mehr als die Hälfte der Nutznießer des Grundeinkommens sind Minderjährige", sagte Sánchez.

Die Hilfszahlungen für Bedürftigte in Spanien könnten nach Einschätzung von Pablo Iglesias ein Vorbild für andere europäische Länder sein. Der Minister für soziale Rechte und Vorsitzende der Linkspartei Podemos sagte, er habe bereits Gespräche mit Vertretern der Regierungen Italiens und Portugals geführt.