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Ärger um Airbnb: Neues Gesetz soll Abhilfe schaffen

Budapest: Beliebtes Reiseziel, aber die Unterbringung der Touristen ist strittig
Budapest: Beliebtes Reiseziel, aber die Unterbringung der Touristen ist strittig Copyright Marton Monus/MTVA
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Von euronews
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Die Vermietung von Wohnraum an Tourismus über Airbnb sorgt in vielen Städten für Ärger. In Ungarn soll ein neues Gesetz helfen.

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Es ist ein Thema, das in vielen europäischen Größstädten für Ärger sorgt: Die Vermietung von Wohnraum an TouristInnen über Airbnb. Auch in Ungarn und besonders in Budapest wird darüber gestritten. Im ungarischen Parlament wird jetzt ein Gesetz diskutiert, das BürgermeisterInnen ermöglichen soll, die Zahl der Tage, an denen eine Wohnung im Jahr vermietet werden kann, zu begrenzen. 

Tamás Soproni, Bürgermeister eines der am meisten betroffenen Bezirke in Budapest, reicht das nicht. Die Vermietung über Airbnb habe die Wohnungs- und Mietpreise im Bezirk erhöht, sagt er. Nur die Anzahl der Tage, an denen vermietet werden darf, zu regulieren, reiche da nicht aus.

"Sie trinken, nehmen Drogen, sie wecken alle im Gebäude auf"

Im vergangenen Jahr gab es in Budapester Wohnungen mehr als drei Millionen Übernachtungen durch Ausländer. Das Einkommen zehntausender Menschen hängt an Airbnb.

Doch im Stadtzentrum sind viele genervt von den Touristen. Ein Mann, der nicht erkannt werden will, sagt, er fühle sich nicht mehr wie zu Hause: "Sie trinken, sie nehmen Drogen, sie wecken alle im Gebäude auf, wenn sie kommen und gehen, weil sie in Gruppen unterwegs sind. Die Polizei zu rufen bringt nichts. Die kommt erst nach Mitternacht. Wenn ab 23 Uhr im Flur gefeiert wird, kann das ganze Haus bis Mitternacht oder 1 Uhr nicht schlafen."

Europäische Städte verbünden sich gegen Airbnb

In anderen Städten gibt es bereits Gesetze zur Reglementierung von Airbnb. In Berlin zum Beispiel müssen sich alle Anbieter von Ferienwohnungen registrieren. Theoretisch, praktisch haben die Bezirksämter kaum eine Handhabe, illegale Anbieter zu verfolgen. Viele europäische Städte fordern gemeinsam EU-Vorgaben, die den Markt regulieren.

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