Eilmeldung
This content is not available in your region

Die Corona-Lage weltweit: Rekord in den USA, Südafrika am Limit

euronews_icons_loading
Die Corona-Lage weltweit: Rekord in den USA, Südafrika am Limit
Copyright  YASUYOSHI CHIBA/AFP
Schriftgrösse Aa Aa

In den USA ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf einen weiteren Negativ-Rekordwert geklettert. Laut Johns-Hopkins-Universität wurden in 24 Stunden mehr als 67.300 neue Ansteckungen gemeldet.

3,5 Millionen Infizierte in den USA

Damit haben sich insgesamt fast 3,5 Millionen Menschen in den USA infiziert. Die Zahl der Covid-19-Toten stieg auf 137.200. Mit über 300.000 Infizierten zählt Florida in den USA zu den größten Coronavirus-Hotspots.

Auch in Oklahoma ziehen die Zahlen stark an. Der republikanische Gouverneur des Bundesstaats, Kevin Stitt, hatte lang einen der aggressivsten Lockerungskurse des Landes gefahren. Jetzt hat er sich als erster der 50 US-Gouverneure mit dem Virus angesteckt.

"Es ist weiter da draußen, es ist ein Virus. Und wir müssen weiterhin vorsichtig sein", so Stitt in einer Videobotschaft. "Aber, wissen Sie, ich werde jetzt nicht den Teufel an die Wand malen. Es fühlt sich ein bisschen an wie eine leichte Erkältung. Im Grunde habe ich keine Symptome. Und wie Sie sehen können - klopf auf Holz - ist bei mir alles in Ordnung."

Ira: 140 tote Ärzte und Pfleger

In Iran gibt man sich weniger optimistisch. Präsident Hassan Rohani mahnte die Menschen, sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten - und ihren Lebensstil an die heikle Gesundheitslage anzupassen.

Schon Anfang April hatte das Land seine Wirtschaft wiederhochgefahren, jetzt steckt es mitten in einer zweiten Welle. Seit Beginn der Epidemie sind laut Regierung 140 iranische Ärzte und Pfleger an einer Infektion gestorben.

Südafrika: Krankenhäuser am Limit

In Südafrika hat die Zahl der Fälle die 300.000-Marke überschritten. Damit belegt es auf der Liste der weltweit am stärksten betroffenen Länder die achte Stelle.

Die Sterberate ist derzeit mit 1,5 Prozent eher niedrig, was auch auf die junge Bevölkerung Südafrikas zurückzuführen ist. Experten befürchten aber, dass die Zahl bald explodieren könnte, weil die Krankenhäuser schon jetzt am Limit sind.