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Nach Corona-Preissturz: Ölkonzerne schreiben Milliardenverluste

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Nach Corona-Preissturz: Ölkonzerne schreiben Milliardenverluste
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Hohe Abschreibungen infolge der Corona-Krise haben den drei großen europäischen Ölkonzernen im zweiten Quartal Milliardenverluste eingebrockt.

Total meldete unterm Strich ein Minus von 7,1 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten die Franzosen noch einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro gemacht.

Beim britisch-niederländischen Ölkonzern Shell stand unterm Strich ein Fehlbetrag von 15,4 Milliarden Euro. 2019 hatte Shell im zweiten Quartal ein Plus von rund 2,5 Milliarden Euro verbucht.

Auch der italienische Energieriese ENI ist im Zuge der Pandemie tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Netto-Verlust im zweiten Quartal beträgt 4,4 Milliarden Euro – nach einem Gewinn von 424 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2019.

Grund für die hohen Abschreibungen sind der Einbruch der Nachfrage nach Öl und Gas in der Corona-Krise und der damit verbundene Preisverfall. Insgesamt sind die Verluste aber weniger drastisch als von Analysten befürchtet.