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Wirtschaftskrise in Spanien - Bruttoinlandsprodukt sinkt um 18,5%

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Von Ronald Krams
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Es ist der stärkste konjunkturelle Rückschlag in einem europäischen Land im zweiten Quartal, der bisher gemeldet wurde. Der starke Rückgang der spanischen Wirtschaftsleistung ist unter anderem auf einen Einbruch der Konsumausgaben und der Investitionen zurückzuführen

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In Spanien ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise in den Monaten April bis Juni so stark eingebrochen wie noch nie. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 18,5 Prozent, wie das nationale Statistikinstitut in Madrid nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts mitteilte.

Es ist der stärkste konjunkturelle Rückschlag in einem europäischen Land im zweiten Quartal, der bisher gemeldet wurde.

Der starke Rückgang der spanischen Wirtschaftsleistung ist unter anderem auf einen Einbruch der Konsumausgaben und der Investitionen zurückzuführen. Vor allem die Tourismusbranche, die in der spanischen Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt, leidet unter den Folgen der Corona-Krise.

In Madrid haben Tausende Nissan-Beschäftigte gegen die Schließung von drei Werken des japanischen Autoherstellers in Barcelona protestiert. Spanien zählt zu den Ländern in Europa, die von der Pandemie besonders stark getroffen wurden.

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