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Riesenstaus unter sengender Sonne

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Stau in Frankreich
Stau in Frankreich   -   Copyright  JEFF PACHOUD/AFP or licensors
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Am ersten August-Wochenende herrscht auf Frankreichs Autobahnen jedes Jahr Hochbetrieb. Besonders auf der A10 zwischen Paris und Bordeaux sowie auf der A7 zwischen Lyon und Marseille gab es an diesem Samstag teils Stillstand. Gemeldet wurden landesweit zeitweise Staus auf einer Gesamtlänge von 760 Kilometern.

„Wir fahren langsam und machen Pausen, das ist vor allem für die Kinder wichtig. Wir trinken ausreichend, bei solch großer Hitze ist das entscheidend. Und wenn's geht, muss man Pausen einlegen“, sagt ein Franzose.

Auch in Spanien zieht es viele Menschen ans Meer, das sorgte am Samstag vor allem im Großraum Madrid für dichtes Verkehrsaufkommen.

„Wir verbringen unsere Ferien diesmal nicht in einem Hotel, sondern lieber im Wohnwagen. Wir wollen Menschenansammlungen vermeiden. Ich glaube, viele werden das so machen“, so ein spanischer Urlauber.

Die Gegend um Bologna ist in Italien ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Viele Menschen, die es aus Norditalien gen Süden zieht, fahren über Bologna, die Straßen sind verstopft. Und wie ist es mit dem Coronavirus und Urlaub? „Wir sind bereit, haben Masken und Handschuhe. Angst haben wir nicht. Wir sind jung und werden vorsichtig sein. Auch der starke Verkehr macht uns nichts aus, wir freuen uns einfach auf den Urlaub“, so eine Frau.

Ein Mann sagt: „Ich mache mir keine Sorgen. Jetzt bin ich im Urlaub, da möchte ich mich mir keine Gedanken machen. Können Sie nicht dafür sorgen, dass die Leute etwas schneller fahren?"

Geduld war ebenfalls an der Grenze zwischen Österreich und Slowenien gefragt: Die Wartezeit betrug mitunter zwei Stunden. Und auf der Tauernautobahn bildete sich nach einem Unfall am Morgen ein 18 Kilometer langer Stau. Da viele Menschen versuchten, das dichte Verkehrsaufkommen zu umfahren, waren auch Ausweichstraßen verstopft.