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Britische Kinder sollen wieder in die Schule

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Zurück in die Schule
Zurück in die Schule   -   Copyright  Trent Murray
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Wie überall freuen sich die Kinder wie hier in London über ihre Sommer ferien. Jedoch waren sie in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie schon lange vorher nicht in der Schule. Für den Kinderbeauftragten der britischen Regierung ist das eine ernstzunehmende Störung in der Ausbildung der Schüler. Sollte erneut ein Lockdown notwendig werden, so müsste dieser gerade für die Kinder so kurz wie möglich gehalten werden, denn für die Kinder sei das Zuhausebleiben und das von Zuhause aus lernen nicht gut:

Kinderbeauftragter Giles Dilnot erklärt: "Wir haben aus dem ersten Lockdown viel gelernt. Wir sind sehr daran interessiert, dass wir - nach der größten Störung in der Ausbildung seit dem Zweiten Weltkrieg - sicherstellen, dass Schulen Vorrang haben - dass sie als letzte geschlossen und als erste wiedereröffnet werden. “

Die Regierung will im September alle Schulen wieder öffnen. Premierminister Boris Johnson hat dies zur nationalen Priorität erklärt. Viele Eltern sind seiner Meinung.

Wie Mutter Kirstine: “Den Kindern ist soviel abhanden gekommen. Meine Tochter zum Beispiel, sie hat soviel nicht gelernt, was sie hätte lernen können. Alles andere hätte geschlossen werden sollen, aber die Schulen nicht."

Großmutter Jackie sagt: "Bars und Restaurants sind keine Priorität. Wir können zu Hause kochen. Wir können uns Bier und Wein im Supermarkt kaufen. Wir müssen nicht unbedingt in Bars und Restaurants gehen. Aber die Kinder müssen lernen."

Lehrerin Julie meint: “Die Sicherheitsmaßnahmen sind für Schulen besonders wichtig. Aber sie waren lange genug geschlossen. Wir müssen zurück."

Experten sagen, dass die langfristigen sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen einer Schulschließung Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern können. Genau weiß man das noch nicht. Einig sind sich alle, dass die Kinder in die Schule gehen und lieber wieder im Schulhof als zu Hause spielen sollen.