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Widerstand gegen Polizeigewalt - neue Proteste in Kolumbien

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Widerstand gegen Polizeigewalt - neue Proteste in Kolumbien
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In Kolumbien sind erneut Tausende Menschen landesweit auf die Straße gegangen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Rund 5.600 Menschen folgten dem Protestaufruf von Gewerkschaften, Studentenorganisationen und andere Gruppen. Die Polizei setzte Tränengas ein, Randalierer stürmten eine Bank im Zentrum von Bogotá.

Vor zwei Wochen hatten tagelange Proteste und Zusammenstöße mit der Polizei bereits das öffentliche Leben lahm gelegt.

Vorausgegangen war der gewaltsame Tod einer Jurastudentin bei einer Polizeikontrolle in der Hauptstadt.

Medienberichten zufolge kamen bei den Unruhen 13 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Vor allem in Bogotá erinnerten manche Stadtteile an Kriegsgebiete.

Bürgermeisterin Claudia López warf der Polizei vor, wahllos Waffengewalt einzusetzen.