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Match mit Risiko? Red Bull Salzburg in Israel - trotz Lockdown

Tel Aviv im Lockdown
Tel Aviv im Lockdown   -   Copyright  Ariel Schalit/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Einige hatten schon ein mulmiges Gefühl, als die Mannschaft des FC Red Bull Salzburg mit möglichst wenig Spielern und Betreuern nach Tel Aviv abflog. Trotz des Lockdown in Israel wegen sehr hoher Coronavirus-Ansteckungen fand dort das Spiel gegen Maccabi Tel Aviv statt.

Wie kurier.at schreibt, sagte der Sportchef des österreichischen Vereins Christoph Freund: "Es ist eine besondere und eigenartige Situation. Wir haben mit den Jungs besprochen, dass wir nur das beeinflussen können, was in unserer Macht steht. Wir fliegen nach Tel Aviv und wollen morgen unbedingt einen Sieg einfahren. Alles, was rundherum passiert, möchten wir so gut wie möglich ausschalten."

Am Ende gewann Salzburg das Hinspiel in Tel Aviv mit 2:1 und hat damit gute Chancen, zum zweiten Mal in Folge in der Gruppenphase der Champions League zu spielen. Bei Maccabi Tel Aviv hat sich inzwischen mindestens ein weiterer Spieler mit dem Coronavirus infiziert.

Viele Fans des Klubs aus Salzburg meinten auf Twitter, es sei eine Frechheit, dass das Spiel stattfinden solle. Einige meinen, es hätte zumindest nach Zypern verlegt werden sollen.

Laut österreichischen Medien sind derzeit sieben Spieler und sieben weitere Personen bei Maccabi Tel Aviv positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden.

Laut Tiroler Zeitung erklärte Salzburg-Sportchef Christoph Freund vor dem Abflug auch, dass Maccabi alles tun werde, um die Partie im Bloomfield Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit tatsächlich durchzuführen. "Und die UEFA wird das auch machen wollen, sofern es gesundheitlich irgendwie vertretbar ist."

Nach der Rückkehr aus Israel wurden die Spieler des FC Red Bull Salzburg auf das Coronavirus getestet. Bisher waren laut Angaben des Klubs alle Tests negativ.

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