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Weiter Gefechte in Berg-Karabach

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Weiter Gefechte in Berg-Karabach
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Im Konflikt um die Region Berg-Karabach gehen die Kämpfe trotz internationaler Friedensappelle weiter. Unabhängige Angaben über die Zahl der Opfer oder über den genauen Fortgang der Gefechte gibt es nicht. Armenien warf der Türkei vor, direkt an den Kämpfen beteiligt zu sein. Aserbaidschan teilte mit, die Türkei sei als Verbündeter nicht in den Konflikt verwickelt.

Seit mittlerweile einer Woche liefern sich die beiden Staaten schwere Gefechte in dem Gebiet. Beide Seiten schieben sich gegenseitig die Verantwortung für die neuerliche Eskalation zu.

Sie kämpfen seit Jahrzehnten um die bergige Region, in der rund 145 000 Menschen leben. Seit 1994 gilt offiziell eine Waffenruhe, die aber immer wieder gebrochen worden ist.

Am vergangenen Donnerstag hatten die Präsidenten Russlands, der USA und Frankreichs in einer gemeinsamen Erklärung die Gewalt in der Kaukasusregion verurteilt. Sie riefen Armenien und Aserbaidschan auf, die Kämpfe sofort einzustellen. Stattdessen sollten die verfeindeten Nachbarn diplomatische Verhandlungen unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aufnehmen.