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Zeichen setzen für das Kino: Festival Lumière trotz Corona

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Zeichen setzen für das Kino: Festival Lumière trotz Corona
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Das Festival Lumiere in Lyon in altem Glanz, aber... es sind Bilder vom letzten Jahr. Dieses Jahr heisst es: Außergewöhnliche Umstände erfordern ein außergewöhnliches Programm. Am 10. Oktober startet das Festival trotz Corona-Pandemie, trotz der bedrohlichen Entwicklungen in Frankreich. Aber anders als sonst werden auch aktuelle Produktionen gezeigt, unter fast 150 Filmen im Programm sind auch 23 Beiträge aus der aktuellen Cannes Auswahl.

Das Kino wurde schon so oft totgesagt - Und hat jedes Mal überlebt. Natürlich ist es eine große Krise für das Kino, wie für die Luftfahrt, wie für alle Branchen. Aber wir alle werden das überstehen, denken wir an die Zukunft.
Thierry Frémaux
Leiter des Festival Lumière

Die Industrie ist aus dem Takt, Produktionen und Premieren werden verschoben. Kinos schliessen auf Zeit, oder gleich ganz. Die britische Kette Cineworld hat gerade die zeitweise Schliessung aller Kinos in Grossbritanien angekündigt. Die grossen amerikanischen Studios halten sich mit Kinostarts zurück, die Premiere von Kassenmagneten wie dem neuen Bond wurde jetzt zum dritten Mal verschoben, auf April nächsten Jahres. Und Disney überspringt die Kinos gleich und geht direkt auf die Streaming Plattformen.

Nehmen wir den Fußball – es wird vor leeren Stadien gespielt. Aber alle wissen, die Fans kommen wieder. Warum sollte es beim Kino anders sein als im Fußball, im Sport? Die, die das Kino lieben, kommen mit Sicherheit zurück.
Thierry Frémaux
Leiter des Festival Lumière