Flughäfen: Hohe Einbußen durch Coronaviruspandemie

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Arbeitsplätze in Gefahr, die Flughäfen versuchen, die Kosten zu senken und hoffen auf 2021.

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Fluggesellschaften und Flughäfen sind besonders hart von der Coronaviruspandemie getroffen worden.

Der Londoner Flughafen Heathr  ow hat zum Beispiel 84 Prozent weniger Passagiere im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und ist, was die Passagierzahlen angeht, auf Platz 2 gerutscht, überholt vom Pariser Airport Charles de Gaulle. Dicht dahinter liegen Amsterdam und Frankfurt, und an fünfter Stelle Madrid.

Kurzfristig zog sogar der Flughafen Frankfurt auf den Platz vor Heathrow.

Heathrow hat knapp unter 19 Millionen Passagiere abgefertigt, bei Charles de Gaulle liegt diese Zahl mit 19,3 Millionen knapp darüber.

Der Flughafen Genf in der Schweiz rechnet in diesem Jahr auf etwa 6 Millionen Passagiere zu kommen. Im vergangenen Jahr waren es fast 18 Millionen.

Ein enormer finanzieller Verlust für den Airport, wie Andre Schneider, der Chef des Flughafens betont:

"Rund 95% unseres Umsatzes hängt von den Fluggästen ab. Egal, wie man es dreht und wendet, ein massiver Umsatzverlust. Wir haben Maßnahmen ergriffen, um unsere Kosten zu senken. Aber wir haben eine Infrastruktur aufrechtzuerhalten, uns sind die Hände gebunden. Von heute auf morgen können wir die Kosten nicht großmächtig senken."

Auf Grund der gesunkenen Passagierzahlen stehen 193 europäische Airports vor dem Bankrott. 277.000 Jobs sind betroffen. Vor der Coronaviruspandemie flogen etwa fünf Mal soviele Menschen.

Die Airportindustrie hofft auf eine Erholung im Jahr 2021, wenngleich auch eine langsame.

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