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Hello, London: Erster offizieller (und reibungsloser) Flug ab BER

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Eine Easyjet-Maschine hob Sonntagmorgen vom BER in Richtung London ab
Eine Easyjet-Maschine hob Sonntagmorgen vom BER in Richtung London ab   -   Copyright  Soeren Stache/(c) dpa-Zentralbild
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Der neue deutsche Haupstadtflughafen BER ist nun auch offiziell in Betrieb genommen worden. Eine Easyjet-Passagiermaschione hob Sonntagmorgen aus Schönefeld in Richtung London ab.

Insgesamt sollten rund zwei Dutzend Starts und Landungen stattfinden. Die Erwartungen an das Passagieraufkommen sind gering. Nur wenige Tausend Fluggäste werden in den kommenden Wochen pro Tag den neuen Standort nutzen.

Der Eröffnungstag fand ohne große Feier, aber begleitet von mehreren Protesten statt. Als Pinguine verkleidet demonstrierten Klimaschützer gegen die Luftfahrt im Allgemeinen. Es gehe darum, ein Zeichen gegen die Luftfahrtindustrie zu setzen, hieß es.

Vor Ort waren auch Aktivisten von Bewegungen wie Fridays for Future und Extinction Rebellion. Zudem protestierten Taxifahrer gegen Regelungen für ihre Branche.

Die Eröffnung fällt in die größte Krise der Luftfahrt seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Lufthansa hat keine Absichten, BER zu einem internationalen Drehkreuz wie Frankfurt oder München auszubauen.

Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer betonte trotzdem, alles dafür zu tun, dass der Flughafen ein internationales Drehkreuz werde.

Die Pannenserie mit mehrfach verschobenen Eröffnungsdaten, einer Bauzeit von 14 Jahren und fast drei Mal höheren Kosten als veranschlagt sorgten international für Hohn und Spott.

Der Innenstadtflughafen Berlin-Tegel soll am 8. November geschlossen werden, bleibt aber noch mehrere Monate betriebsbereit. Für den Fall der Fälle.