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Algeriens Verfassung wird geändert - nur 23,7 Prozent Wahlbeteiligung

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Entleerung einer Wahlurne
Entleerung einer Wahlurne   -   Copyright  RYAD KRAMDI/AFP or licensors
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Bei einer Wahlbeteiligung von nur 23,7 Prozent ist bei einer Volksbefragung in Algerien eine Verfassungsänderung genehmigt worden. Rund 67 Prozent stimmten dafür.

Laut neuer Verfassung darf das Staatsoberhaupt nur zwei Amtszeiten von jeweils fünf Jahren bestreiten. Zudem muss die stärkste Partei im Parlament den Regierungschef stellen. Der Präsident erhält die Befugnis, den Obersten Richter des Verfassungsgerichts sowie den Direktor der Zentralbank zu ernennen.

Gegner des amtierenden Staatsoberhaupts Abdelmadjid Tebboune hatten dazu aufgefrufen, nicht an der Volksbefragung teilzunehmen. Tebboune ist ein politischer Weggefährte von Altpräsident Abdelaziz Bouteflika, der 20 Jahre an der Macht war.