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Biden optimistisch: "Wir glauben, dass wir gewinnen werden"

Biden optimistisch: "Wir glauben, dass wir gewinnen werden"
Copyright  Carolyn Kaster/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Das Endergebnis der US-Wahl liegt weiterhin nicht vor. Was es Neues gibt.

Noch immer liegen nicht aus allen US-Bundesstaaten die Wahlergebnisse vor, aber der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden könnte kurz vor einem Wahlsieg stehen.

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Ihm fehlen nur noch wenige Wahlleutestimmen bis zu den 270 für einen Sieg erforderlichen.

Biden konnte seinen Vorsprung zuletzt durch einen Sieg in den umkämpften Swing States Wisconsin und Michigan vergrößern.

Joe Biden erklärte:  "Es ist klar, dass wir genug Staaten gewinnen werden, um 270 Wahlstimmen zu erreichen, die für den Sieg erforderlich sind. Ich bin NICHT hier, um zu erklären, dass wir gewonnen haben, aber ich bin hier, um zu sagen, dass wir glauben, dass wir am Ende der Auszählung die Gewinner sein werden."

Der aktuelle Präsident Donald Trump hat sich bereits am Wahlabend vorzeitig zum Sieger erklärt.

Das Ergebis in Wisconsin, wo Biden mit sehr knappem Vorsprung gewonnen hat, will er gerichtlich anfechten. In Georgia und Pennsylvania will er die laufenden Auszählungen stoppen lassen.

Der Gouverneur von Pennsylvania, der Demokrat Tom Wolf, hält die Klage für einen Fehler.

"Heute Nachmittag hat das Kampagnen-Team eine Klage eingereicht, um die Auszählung der Stimmzettel in Pennsylvania zu stoppen. Das ist einfach falsch. Es verstößt gegen die grundlegendsten Prinzipien unserer Demokratie. Es nimmt jedem amerikanischen Bürger das Recht, seine Stimme abzugeben und einen Präsidenten zu wählen."

Trump sprach von "Wahlbetrug", er werde vor den Obersten Gerichtshof ziehen, falls er die Wahlen nicht gewinnen würde.

Die Integrität des Systems habe bereits Schaden genommen, schrieb Trump auf Twitter.

Die Auszählungen laufen weiter.

Es wird erwartet, dass mehrere Schlüsselstaaten ihre Auszählung bald abschließen.

In anderen Staaten wie Pennsylvania oder North Carolina könnte die Auszählung aufgrund der enorm hohen Zahl an Briefwählerstimmen noch einige Tage dauern.

Live beendet

Willkommen in unserem Ticker zu den Wahlen in den USA. Sie finden darin - wenn Sie weiter herunterscrollen - auch viele Diskussionen in den sozialen Medien rund um den historischen Moment.
Twitter hat die Posts von Donald Trump wieder mit Warnhinweisen versehen. Der Präsident behauptet, Wahlbeobachter seien beim Auszählen nicht in die Räume gelassen worden.
Mit dabei ist auch die Nichte von Kamala Harris, die in einem Video mit der Tante in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt hatte.
Nach der Rede steht Joe Biden zusammen mit seiner Frau Jill - und dann mit der gesamten Familie auf der Bühne des Chase Center in Wilmington.
"Lasst uns das Land sein, das wir sein wollen", sagt Joe Biden. Er erinnert an seine Großeltern. Gott möge Amerika schützen. Zuvor hatte Biden der Opfer der Coronavirus-Krise gedacht.
Es gehe um den Kampf um die Seele Amerikas. Biden sagt, die ganze Welt beobachte heute Abend Amerika. Es gehe nicht um die Macht, sondern darum, ein Vorbild zu sein. Jeder sollte die Möglichkeit bekommen, seine Träume zu verwirklichen.
Am 20 Januar wolle er sein Programm umsetzen, erklärte Biden. Er wolle die üble Dämonisierung beenden. Dies sei eine Entscheidung, die man treffen müsse, nämlich zusammenzuarbeiten. Die US-BürgerInnen wollten, dass die PolitikerInnen zusammenarbeiten.
Viele Menschen hätten sehr lange daran gearbeitet, um zu erreichen, was sie heute geschafft hätten. Biden dankt den Wahlhelfern und seinem Team: "Ich schulde Ihnen alles".
Biden zählt seine Wählerinnen und Wähler auf... die Minderheiten,.. Dann spricht er die Wählerinnen und Wähler von Donald Trump an. Es gelte die Rhetorik eine Stufe herunterzuschalten.
Es sei jetzt Zeit etwas aufzubauen und Amerika zu heilen. Die Kampagne sei vorbei. Jetzt habe er eine Aufgabe, die Aufgabe sei Demut und bestehe darin, aus institutionellen Rassismus abzuschaffen, gegen den Klimawandel zu kämpfen und die Demokratie zu verteidigen sowie das Coronavirus unter Kontrolle zu bringen.
Es sei die Ehre seines Lebens, dass Milionen für seine Vision gestimmt hätten, die er jetzt umsetzen wolle. Ohne seine Frau und seine Kinder könne er nicht heute hier stehen. Seine Frau Jill werde eine wunderbare First Lady und Kamala Harris eine fantastische Vizepräsidentin.
"Wir haben einen Präsidenten gewählt, der das Beste im Land verkörpert", sagt Kamala Harris - und sie kündigt Joe Biden an, der auf die Bühne kommt - im Laufschritt.
Kamala Harris verspricht, sie wolle eine loyale Vizepräsidentin sein - wie es Joe Biden für Barack Obama war. Als Prioritäten nennt sie den Kampf gegen Covid-19 und den Klimawandel.
Sie sei die erste Frau als Vizepräsidentin, erklärt Kamala Harris, aber sie werde nicht die letzte sein. Harris spricht zu den Mädchen, die sie dazu auffordert, es ihr nachzutun und Ehrgeiz zu entwickeln.
Harris richtet sich auch an ihren Mann und ihre Kinder. Und sie dankt den Bidens dafür, dass sie in deren Familie aufgenommen wurden. Die neue Vizepräsidentin erinnerte an ihre verstorbene Mutter die sich wohl nicht hätte vorstellen können, dass so ein Abend möglich würde.
Kamala Harris meint, es sei wichtig sicherzustellen, dass jede Stimme gezählt wurde. Sie dankt allen Wählerinnen und Wählern, die in Rekordzahlen an die Urnen gegangen seien. In den vergangenen Monaten habe man viel Mut erleben können. Die Wählerinnen und Wähler hätten eine klare Botschaft von Einheit und Wahrheit ausgegeben: nämlich Joe Biden als nächster Präsident, der ein Heiler für das Land sei.
Harris zitiert den Kongressabgeordneten John Lewis mit den Worten, Demokratie sei so stark wie der Wille der Menschen, diese zu verteidigen. Das Volk habe die Chance, eine bessere Zukunft zu verteidigen. Jetzt breche ein neuer Tag an. Sie dankt den Freiwilligen und ihrem Team.
Kamala Harris in einem hellen Hosenanzug - mit schwarzer Maske, die sie zum Sprechen abnimmt. Kamala Harris sagt: "Guten Abend" und lacht dabei.
Viele begeisterte Fans haben sich in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware versammelt, um Joe Biden und Kamala Harris zu sehen und zu hören. In unserem TV-Programm und im Internet können Sie die Rede sehen. Euronews berichtet jetzt seit über 8 Stunden LIVE aus den USA über den Wahlsieg von Joe Biden.
Die Wahl von Joe Biden bedeutet Veränderung für seine beiden Schäferhunde Major und Champ -
schreibt die Huffington Post.
Filmemacher Hassan Akkad unterstreicht, er kenne jetzt jeden US-Bundesstaaten auf der Karte - mit verbundenen Augen.
Das bringt uns zum Schmunzeln.
Die neue Vizepräsidentin twittert, Joe Biden und sie seien bereit, für die Menschen in Amerika zu arbeiten.
Sängerin Cher twittert, sie sei überglücklich.
Es sei leicht, schreckliche Bilder von Trump zu posten, aber das werde sie nicht tun.
Joe Biden schreibt auf Twitter, er sei geehrt, dass er gewählt wurde, um das großartige Land anzuführen.
Es liege viel Arbeit vor ihm. Biden will der Präsident aller Amerikaner sein - egal ob sie für ihn gestimmt haben oder nicht.
Trumps Stabschef Mark Meadows wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Offenbar tritt er aber weiter ohne Maske auf.
Das sorgt für Aufregung.
Donald Trump setzt offenbar weiter auf Fox News,
dabei hatten einige ModeratorInnen begonnen, sich von ihm zu distanzieren.
"Wir mögen Gegner sein - aber wir sind keine Feinde.
Wir sind Amerikaner." Das schreibt Joe Biden auf Twitter.
Selbst wenn Biden zum Sieger erklärt wird, bleibt Trump bis zum 20. Januar im Amt. Daran erinnert die Journalistin.
Und Trump werde nicht einfach sagen: "OK, ich gratuliere." Währenddessen steigen die Coronavirus-Zahlen...
Laut New York Times ist der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Trump-Unterstützer Grenell anonym aufgetreten, um den amtierenden Präsidenten zu verteidigen.
Der linke Bernie Sanders schreibt, dass die jungen Leute bei dieser Wahl den Unterschied gemacht haben, indem sie zahlreich wählen gegangen sind.
Trump spricht von einer Attacke der extremen Linken auf den Senat, 
so dass die Präsidentschaft immer wichtiger werde.
Der ZDF-Korrespondent in Brüssel findet es gut, dass einige Sender den wütenden Donald Trump abgeschaltet haben. Daraufhin ist im deutschsprachigen Twitter eine Diskussion entbrannt, was Journalisten tun sollten.
Umweltaktivistin Greta Thunberg meint, Trump habe ein Problem mit seiner Wut. 
Und sie gibt ihm den Tipp: "Chill Donald, Chill!"
US-Medien berichten über Angriffspläne auf ein Auszählungszentrum in Philadelphia. Die Polizei ermittelt.
In Pennsylvania ist der Wahlausgang sehr knapp. Aber Trumps Team darf mehr Beobachter in die Wahlbüros schicken.
Wir erwarten das Ergebnis in Georgia in wenigen Minuten,
danach Nevada,
am Abend Arizona...
ET ist 6 Stunden nach unserer Zeit.
Joe Biden und Donald Trump liefern sich eine Art Twitter-Schlacht:
Da twittert der Herausforderer "COUNT EVERY VOTE"
und der aktuelle Amtsinhaber verlangt "STOP THE COUNT"
Der demokratische Gouverneur von Pennsylvania hält die Klage von Donald Trump gegen die Auszählung in seinem Bundesstaat für einen Fehler.
In GEORGIA liegen Donald Trump und Joe Biden nur wenige Stimmen auseinander. Und obwohl der amtierende Präsident vorne liegt, will er offenbar gegen das Wahlergebnis klagen.
Der Filmemacher Judd Apatow teilt ein Video, in dem einige Trump-Anhänger sich für oder gegen das Auszählen aller Stimmen aussprechen.
Joe Biden hat laut NYT auf jeden Fall mehr Stimmen als Barack Obama 2008 - und damit mehr als jeder andere bei einer US-Präsidentschaftswahl zuvor.
Ein weiterer Tweet von Donald Trump wird von Twitter mit einer Warnung versehen, weil die darin ausgesagten Fakten vom Stand der Auszählungen nicht bestätigt sind.
Der Stastiskik-Experte Nate SIlver verweist darauf, dass - wenn jetzt das Zählen gestoppt würde - Joe Biden gewonnen hätte.
Donald Trump twittert: "Wir gewinnen Pennsylvania" und lästert dagegen, dass noch Millionen Stimmen auszuzählen seien.
In Michigan scheint der Vorsprung für Donald Trump zu schrumpfen.
Er hat jüngsten Zahlen zufolge gerade mal noch 64.500 Stimmen Vorsprung.  
CNN berichtet, dass Trump 49,8 Prozent der Stimmen hat und Joe Biden 48,5 Prozent.

Michigan 2020 presidential election results

See 2020 presidential election results for Michigan.
Sloweniens Ministerpräsident Janez Janša gratulierte Donald Trump - trotz ausstehender Ergebnisse - zu einem Wahlsieg.
Von Seiten der Demokraten gab es empörte Reaktionen auf Trumps Rede. Bidens Wahlkampfmanager bezeichnete die Rede Trumps als "empörend, beispiellos und falsch".

Biden campaign manager calls Trump speech "outrageous, unprecedented, and incorrect"

CNNJoe Biden's campaign manager Jen O’Malley Dillon issued a strongly worded statement following President Trump's White House speech, calling it "outrageous, unprecedented, and incorrect."
Auch in Deutschland schauen viele Politiker mit Sorge über den Atlantik.
Im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin erklärte die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock,
dass "Demokratie Geduld brauche". Zuvor hatte sich schon die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)besorgt über den bisher unklaren Ausgang der US-Präsidentschaftswahl geäußert. Die "Schlacht um die Legitimität des Ergebnisses" habe schon  begonnen, so AKK. "Das ist eine sehr explosive Situation."
Mit Spannung wird auf den Ausgang der Wahlen in Wisconsin gewartet 
Politik-Experte Ryan Matsumoto spricht von einem knappen Vorsprung für Biden:
Im US-Bundesstaat Maine liegt nach Angaben von AP Joe Biden vorn. Er gewann mindestens drei der vier Wahlleute, nur im 2. Distrikt ist noch nicht klar, ob Biden gewinnt.
Im US-Kongress, der zeitgleich gewählt wird, erhalten die Demokraten eine knappe Mehrheit. Vier demokratischen Kandidatinnen, die schon 2016 für ins Abgeordnetenhaus gewählt wurden, haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft.

"Wir sind GROSS im Rennen, aber sie versuchen, die Wahl zu STEHLEN. Das werden wir niemals zulassen. Nach Schließung der Wahllokale können keine Stimmen mehr abgegeben werden!" schreibt US-Präsident Donald Trump in seinem jüngsten Tweet, der bereits von der Plattform mit folgendem Hinweis versehen wurde: "Einige Inhalte sind umstritten und können Fehlinformationen über die Wahl (oder andere zivilgesellschaftliche Prozesse) enthalten".
Biden schreibt auf Twitter, es sei nicht an ihm und nicht an Trump zu sagen, wer der Gewinner dieser Wahl sei.
Sie wurde von Donald Trump mehrmals angefeindet:
Die kämpferische Alexandria Ocasio-Cortez
behauptet ihren Sitz im Repräsentantenhaus.
Der CNN-Journalist meint, es sei noch früh, aber wegen der Zahlen aus Michigan, Wisconsin, Georgia und North Carolina machten sich Trump-Unterstützer Sorgen.
Die Waffenfreunde in den USA von der "National Rifle Organisation" gratulieren dem Chef der Republikaner im Senat Mitch McConnell, der 78-Jährige hat sich in Kentucky deutlich gegen die Demokratin Amy McGrath durchgesetzt.
Die Journalistin des Wall Street Journal erinnert daran, dass Unternehmer Mike Bloomberg viel Geld in die Kampgagne Florida investiert hat, um einen Wahlsieg Trumps dort zu verhindern. 
Der republikanische Gouverneur Phil Scott sagt im TV-Interview, er habe zum ersten Mal in seinem Leben für einen Demokraten gestimmt und Joe Biden gewählt,
Herausforderer Joe Biden richtet sich besonders an die Wählerinnnen und Wähler im Swing State Pennsylvania, die er überzeugen muss, wenn er gewinnen will.
Die schottische Regierungschefin fühlt "Schmetterlinge im Bauch" auch wenn es nicht ihre Wahl ist.
Sie verweist darauf, dass die US-Wahl für die ganze Welt wichtig ist und wünscht Amerika alles Gute!
Barack Obama schreibt, es gehe am Wahltag um Jobs, um Krankenversicherung und darum, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen.
Ein Brief aus Europa an "Dear America", er lautet einfach: "Wir bitten Euch..."
und es wissen wohl alle worum... 
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