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"Die Menschen sind bereit zu kämpfen" - Proteste gegen Abkommen

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Nein, viele Armenier wollen das Abkommen mit Aserbaidschan um die Konfliktregion Berg-Karabach nicht akzeptieren. Für sie kommt es einer Demütigung gleich.

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In Armenien wehren sich viele Menschen gegen das Abkommen mit Aserbaidschan. Für sie kommt es einem Angriff auf die Souveränität Armeniens gleich. euronews-Korrespondentin Lika Zakaryan berichtet aus Erewan: 

Abkommem als Dorn im Auge

"Die Spannung ist spürbar. Armenier protestieren gegen die Entscheidung des Ministerpräsidenten, dem Abkommen um Berg-Karabach zuzustimmen. Ich habe hier mit Menschen über ihren Schmerz gesprochen. Sie wollen das Abkommen nicht akzeptieren."

"Wir haben so viele junge Menschen verloren. Das ist schrecklich, schmerzhaft für mich. Ich verneige mich vor den Toten. Ich weine. Ich bitte alle Mütter, die ihre Kinder verloren haben, um Verzeihung", so eine Frau. Und ein Mann meint: "Ich rufe alle auf, nicht zu akzeptieren, dass Berg-Karabach aserbaidschanisch sein soll. Auch für unsere Soldaten, die Opfer. Die Region ist armenisch. Ich denke, die Menschen sind bereit zu kämpfen."

Parlament gestürmt

Nach Bekanntwerden des Abkommens hatten Demonstranten das Parlament in Erewan gestürmt. Zwischenzeitlich hat die Polizei die Kontrolle über das Gebäude und auch über den Regierungssitz zurückerlangt. Eine Zugangsstraße wurde gesperrt.

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