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Klimaneutral bis 2050: Boris Johnson will "grüne Revolution"

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Von Euronews mit dpa
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Klimaneutral bis 2050: Boris Johnson will "grüne Revolution"
Copyright  Kirsty Wigglesworth/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Mit einem umfangreichen Investitionsprogramm will der britische Premier Boris Johnson die Energiewende in Großbritannien ankurbeln.

Ein zentraler Punkt des 13 Milliarden Euro schweren Plans ist das ab 2030 angestrebte Verkaufsverbot diesel- und benzinbetriebener Fahrzeuge.

Umgerechnet 1,4 Milliarden Euro sollen in die Lade-Infrastruktur fließen und knapp 670 Millionen in Kauf-Anreize für umweltfreundliche Fahrzeuge.

Man hoffe, dass der Plan einen Anstoß zur Beseitigung fossiler Brennstoffe geben werde, auch auf EU-Ebene, sagt der Greenpeace-Experte Doug Parr. "Es ist eine andere Art von Dynamik als zu den Zeiten, als wir noch in der Europäischen Union waren. Aber nichtsdestotrotz wird der Impuls zu spüren sein, deshalb ist es ein wichtiger Schritt."

Der Zehn-Punkte-Plan, mit dem Johnson Großbritannien bis 2050 klimaneutral machen will, sieht außerdem Investitionen in Offshore-Windparks und die Förderung innovativer Technologien wie CO2-Speicherung oder den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger vor. Allerdings soll auch in Atomenergie investiert werden.

Mit der "grünen Revolution" verfolgt die Regierung zwei Ziele auf einmal: Klimaschutz und die Verbesserung der Lebensverhältnisse in benachteiligten Landesteilen vor allem im Norden des Vereinigten Königreichs.

Bis zu 250 000 "grüne" Arbeitsplätze vor allem fernab der Hauptstadt London sollen entstehen.