Eilmeldung
This content is not available in your region

Hurrikan "Iota": 38 Tote, viele in Nicaragua haben alles verloren

euronews_icons_loading
Hurrikan "Iota": 38 Tote, viele in Nicaragua haben alles verloren
Copyright  Delmer Martinez/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Schriftgrösse Aa Aa

In Bilwi an der Ostküste Nicaraguas hat Sturm "Iota" große Teile des Ortes dem Erdboden gleichgemacht. Mit 260 Kilometern pro Stunde raste "Iota" über Mittelamerika und Teile Kolumbiens. Mindestens 38 Menschen kamen ums Leben, doch diese Zahl wird höchstwahrscheinlich noch steigen. Die Region hatte sich noch nicht einmal vom Hurrikan "Eta" von Anfang November erholt.

Melba Budier aus Bilwi hat jetzt kein Haus mehr: "Der Wind war unglaublich stark. Mein Haus wackelte, die Mauern bewegten sich. Mein Sohn und ich, wir sind ins Freie geflohen. Der Hurrkan hat uns alles genommen. Das Haus ist in sich zusammengefallen."

Gloria Ingram steht im Wind. Auch sie hat alles verloren: "Die Dächer fielen runter, die Häuser fielen zusammen, unsere Sachen, alles im Meer. Unsere Sachen wurden vom Meer weggeschwemmt."

Filimon Wilfred weiß nicht, wohin: "Der Hurrikan hat mir mein Haus genommen. Auch das Haus meiner Tochter ist weg. Wo soll ich jetzt wohnen?"

Bilwi hat etwa 40.000 Einwohner. Viele von ihnen hatten nur Häuser aus Holz.

"Iota" war der 30. Sturm in diesem Jahr, In der diesjährigen Saison haben sich so viele starke Stürme gebildet, dass die dafür vorgesehenen Namen aufgebraucht waren. Deshalb griffen die Meteorologen auf das griechische Alphabet zurück.

Es gab auch ungewöhnlich viele starke Stürme zum Ende der Saison, die von Juni bis November dauert. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme ist laut Experten eine Folge des Klimawandels.