Terroranschläge von Brüssel: Prozess beginnt

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In Brüssel starben vor gut vier Jahren bei Terroranschlägen 32 Menschen, mehr als 300 wurden verletzt. Jetzt beginnen Gerichtsverfahren gegen 16 Angeklagte.

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In Brüssel starben vor gut vier Jahren bei Terroranschlägen 32 Menschen, mehr als 300 wurden verletzt. Jetzt beginnen Gerichtsverfahren gegen 16 Personen, die wegen der Terroranschläge angeklagt wurden. In den nächsten zwei Wochen wird das Gericht hinter verschlossenen Türen entscheiden, welcher der 16 Angeklagten unter welchen Anklagepunkten vor Gericht gestellt werden soll.

Am 22. März 2016 hatten sich zwei mutmaßliche Selbstmordattentäter am Flughafen von Zaventem und der Metrostation Maelbeek im Brüsseler Europaviertel in die Luft gesprengt. Ein dritter Sprengsatz detonierte offenbar nicht, der „Besitzer“ entkam. Zu den Attentaten bekannte sich laut einer ihr nahestehenden sogenannten Nachrichtenagentur (Aamak) die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Der Prozess wird laut Staatsanwaltschaft mindestens sechs Monate dauern.

Der Belgier marokkanischer Abstammung Mohamed Abrini soll der sogenannte „Mann mit dem Hut“ auf dem Fahndungsfoto sein – er hatte nach seiner Festnahme gestanden, während der Brüsseler Anschläge am Flughafen gewesen zu sein, seine Sprengstoffweste aber nicht gezündet zu haben.

Er wird auch im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 offiziell beschuldigt.

su mit AFP

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