Schweiz: Strengere Corona-Maßnahmen "um Lockdown zu verhindern"

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Von Andrea Büring
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Der Bundesrat reagiert auf die steigenden Zahlen und schränkt das öffentliche Leben in der Schweiz weiter ein.

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Ab diesem Samstag gelten in der Schweiz strengere Corona-Maßnahmen.

Der Bundesrat hat dazu heute folgendes beschlossen: Restaurants, Bars, Läden, Märkte, Bibliotheken, Museen sowie Sport- und Freizeitanlange sind nur noch bis 19 Uhr offen.
Simonetta Sommaruga
Bundespräsidentin

Für Kantone mit weniger Infektionen gelten Ausnahmen.

Öffentliche - auch kulturelle - Veranstaltungen werden verboten. Bei privaten Treffen sind weiterhin höchstens zehn Menschen erlaubt.

Die Maßnahmen, die der Bundesrat nun beschloss, gelten zunächst bis zum 22. Januar. Lockerungen gibt es nur zu Weihnachten.

Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, will der Bundesrat außerdem das Härtefallprogramm um 1,4 Milliarden Euro aufstocken.

Damit reagiert die Eidgenossenschaft auf die alarmierende Lage. Das Bundesamt für Gesundheit meldete zuletzt 5.136 Personen, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der Trend ist derzeit leicht steigend. Im Moment sinken nur die Fallzahlen in einigen Deutschschweizer Kantonen.

0Bundesrat Alain Berset sagte, Ziel der Maßnahmen sei weiterhin, einen Lockdown zu verhindern. Man wolle nicht in eine Lage kommen, in der man nicht mehr reagieren könne.

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