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Wegen der neuen Coronavariante aus Großbritannien sucht die Schweiz nun nach britischen Urlaubern

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Skifahrer in Verbier in der Schweiz
Skifahrer in Verbier in der Schweiz   -   Copyright  FABRICE COFFRINI/AFP
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Rückwirkende Quarantänepflicht

Die Schweiz, ein beliebtes Reiseziel auch für wohlhabende Winter-Touristen aus Großbritannien. Weil auf der Insel aber nun das mutierte Coronavirus aufgetaucht ist, hat die Schweiz rückwirkend eine Quarantäne für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika verhängt. Jetzt läuft die Suche nach Briten, die in den letzten Tagen ins Land gekommen sind.

Für die Suche sind die Gesundheitsbehörden der Kantone zuständig, die auch sonst die Kontaktverfolgung bei Infizierten übernehmen.

"Wir tun alles, um den Gesundheitsbehörden zu helfen"

Simon Wiget leitet das Tourismusbüro von Verbier. Er erklärt: "Wir arbeiten nach einer Aufforderung des Kantons nun daran, herauszufinden, ob vergangene Woche englische Kunden angekommen sind. Das wird uns dabei helfen, die Anfragen der nationalen Gesundheitsbehörden zu beantworten. Wir tun alles, um den Behörden zu helfen."

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat von den Fluggesellschaften sämtliche Passagierlisten angefordert. Ankommende müssen wegen der Corona-Pandemie seit langem jeweils ein Formular ausfüllen und ihre Adresse in der Schweiz angeben.

Seit dem 14. Dezember sollen rund 10.000 Menschen aus Großbritannien per Flieger in die Schweiz eingereist sein.

In Verbier heißt es indes, die meisten britischen Gäste kämen erst nach Weihnachten an. Die, die schon da seien, würden kontaktiert. Das Wallis gehört zu den Kantonen, die ihre Skigebiete offen lassen, trotz Kritik aus dem Ausland.