Hochsaison an Weihnachten: Muschelzucht in Galicien überschattet von Corona

Hochsaison an Weihnachten: Muschelzucht in Galicien überschattet von Corona
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Wegen der Corona-Pandemie haben die Muschelzüchterinnen und -züchter in Galicien einen Umsatzeinbruch erlitten.

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Weihnachten und das Jahresende, das sind die goldenen Tage der galicischen Meeresfrüchte. Hunderte Muschelzüchterinnen und -züchter ziehen aufs Meer hinaus, um ihre Ernte einzubringen. Dabei achten sie in diesem Jahr nicht nur auf die Umwelt, die sie schützen wollen, sondern müssen in Zeiten der Pandemie auch die Hygieneregeln einhalten.

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Muschelzüchterin EvaEuronews / Beatriz Beiras

Muschelfischerin Eva erklärt: "Auf dem Boot brauchen wir keine Maske zu tragen, wir sind aus einem Haushalt. Ansonsten tragen wir schon welche."

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Weihnachten ist HochsaisonEuronews / Beatriz Beiras

Umsatzeinbruch wegen der Corona-Pandemie

Wegen der Pandemie rechnen die Muschelfischer in Galizien mit einem Umsatzeinbruch auf nur noch 10 Millionen Euro. Sie verkaufen nur noch die Hälfte, vor allem weil die Hotels und Restaurants geschlossen sind - und die Preise sind gefallen.

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Muschelzüchter JuanEuronews / Beatriz Beiras

Muschelzüchter Juan hätte gerne stabile Preise, das ganze Jahr über. Er sagt: "Es gibt viele Leute, die auf nur den Dezember warten, weil dann die Preise für Meeresfrüchte steigen, aber was mich interessiert, ist die gesamte Saison, die zwei Tage an Weihnachten, die allein bringen gar nichts."

Euronews-Journalistin Beatriz Beiras berichet aus Noia unweit der Pilgerstadt Santiago de Compostela: "Weihnachten ist die wichtigste Zeit für die Muschelzüchterinnen und -züchter, die hier in Noia Venusmuscheln und Herzmuscheln sammeln, die auf Märkten und an Restaurants in ganz Spanien verkauft werden. Zu den ertragreichsten Küsten zählt die Meeresbucht Ria Baixas."

Journalist • Kirsten Ripper

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