Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

IN BILDERN | Licht am Ende des Pandemie-Tunnels: Europas 100-Jährige erhalten Corona-Impfung

Der Belgier Jos Hermans, 96, nachdem er den COVID-19-Impfstoff im Altenheim Sint Pieter in Puurs, Belgien, erhalten hat, 28.12.20
Der Belgier Jos Hermans, 96, nachdem er den COVID-19-Impfstoff im Altenheim Sint Pieter in Puurs, Belgien, erhalten hat, 28.12.20   -   Copyright  AP/Dirk Waem
Schriftgrösse Aa Aa

Sie blicken fast auf ein ganzes Jahrhundert zurück und wurden in den 1920er Jahren während - oder kurz nach - dem Ende einer anderen Pandemie geboren: diese Menschen rücken im Dezember 2020 in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Sie stehen symbolisch für eins: Hoffnung.

Diese Senior:innen haben in den verschiedenen Ländern Europas als erste den Coronavirus-Impfstoff erhalten, darunter der Belgier Jos Hermans, der 96 Jahre alt ist. Eine Schar von Fotografen und Journalisten versammelte am Morgen vor dem Altersheim, in dem er in Puurs, Belgien, lebt. Die Belgier dokumentierten, wie es ihm vor, nach und während seiner Imfpung erging, als er landesweit eine der ersten Impfdosen gegen das Coronavirus erhielt.

Der von der deutschen Biotech-Firma BioNTech und dem Pharmaunternehmen Pfizer entwickelte Impfstoff wurde am Montag von einem Krankenhaus in Leuven zu den Pflegeheimen gebracht. Auch Belgien beginnt, wie andere europäische Länder auch, seine Impfkampagne mit den am meisten gefährdeten Menschen.

Im Rollstuhl sitzend, grüßt Hermans zunächst die Fotografen durch die Glastür des Pflegeheims, nimmt dann ruhig die Impfung entgegen und wendet sich schließlich den Fotografen zu, die ihn mit triumphierend erhobenem Daumen verewigen.

Ein Bild der Zufriedenheit, das sich in ganz Europa wiederholt, wie das von Josefa Pérez, 89, die nach der Impfung in einem Pflegeheim in l'Hospitalet de Llobregat, Barcelona, Spanien, applaudiert.

Eine Geste des Optimismus von jenen, die am Ende einer Pandemie geboren wurden und dafür bereit sind, den Weg für das Ende einer weiteren zu ebnen, hundert Jahre später.