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Frische Luft? Friedrich Merz (65) stellt Team vor und erntet Spott

Friedrich Merz (CDU) ARCHIV
Friedrich Merz (CDU) ARCHIV   -   Copyright  Michael Kappeler/(c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Am 16. Januar wählt die CDU einen neuen Vorsitzenden. Im Internet hat Friedrich Merz jetzt ein Kampagnen-Video veröffentlicht - und der 65-Jährige versucht, junge Leute um sich zu scharen. Diese zählen sich auf Twitter zu #TeamMerz. Doch nicht alle Twitter-Userinnen und -User sind von Merz überzeugt - es hagelt Kritik und Spott.

Das Video trägt den Titel "Neue Zeit, neue Verantwortung" - darin liest Friedrich Merz in einem Sessel die FAZ, die Corona-Pandemie wird im Video gezeigt, der Kandidat läuft im Anorak durch den Wald und sagt, er wolle "das Klima schützen, ohne das Fundament unseres Wohlstands zu gefährden". Der Ex-Blackrock-Manager spricht auch von "frischer Luft" - und fordert andere zum "Feedback" auf.

In dem Video wird kaum gezeigt, welche Politik Merz machen will - und auch das Team wird nicht vorgestellt.

Junge Konservative outen sich als Teil von Team Merz und als Unterstützerinnen und Unterstützer des Kandidaten. Auch der Vorsitzende der Jungen Union - der Jugendorganisation der CDU - hat sich ebenso wie der Wirtschaftsflügel der Partei hinter Friedrich Merz gestellt.

Viele andere machen sich über die Kampagne von Friedrich Merz lustig.

Baden-Württembergs FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rühlke hatte Friedrich Merz im Interview mit der Südwest-Presse am Sonntag als "Fettnäpfchensuchmaschine" bezeichnet.

Um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chef bewerben sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59) - im Team mit Jens Spahn -, Außenpolitik-Experte Norbert Röttgen (55) und Friedrich Merz.