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Lauterbach zu Corona-Beschlüssen: "Hätte mir Ausgangssperre gewünscht, trotzdem richtiger Schritt"

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Von Euronews mit Kate Brady
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SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im Gespräch mit Euronews.
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im Gespräch mit Euronews.   -   Copyright  Euronews/Kate Brady
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Der Lockdown in Deutschland wird nun also bis Mitte Februar verlängert und verschärft. Heißt unter anderem: Mehr Homeoffice, striktere Maskenpflicht im Nahverkehr und beim Einkaufen, und Schulen sowie Kitas bleiben größtenteils dicht.

Für den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach richtige Maßnahmen, auch wenn er selbst gerne weitergehende Schritte sehen würde.

Gegenüber Euronews sagte er: "Ich hätte mir selbst noch gewünscht, dass es zu Ausgangssperren ab 20 Uhr gekommen wäre und zusätzlich auch die Pflicht zum Homeoffice eingeführt worden wäre. Die Pflicht zum Homeoffice ist jetzt nur eine sehr starke Empfehlung. Aber es sind trotzdem die Schritte in die richtige Richtung."

Im Moment befänden wir uns in der schwierigsten Phase der Pandemie, so Lauterbach. Die Situation bleibe in den kommenden Monaten angespannt. Das liege auch an der Virusmutante B117 aus Großbritannien.

Lauterbach: "Ich glaube, dass es auch zu späteren Zeiten des Frühjahrs noch schwierig sein kann, weil wir da noch nicht so viele geimpft haben wie nötig, und gleichzeitig aber die Menschen wieder mehr Soziales miteinander erleben wollen. Wenn dann die neue B117-Mutante in Deutschland sich schon weit verbreitet hat, könnte das bedeuten, dass der Abfall der Fälle, den wir sonst erwartet hätten, nicht so stark sein wird."

Die Umsetzung der Beschlüsse liegt nun bei den Ländern. Die einzelnen Maßnahmen können und werden sich also von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Weitere Quellen • dpa