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Karnevalstrubel in Venedig fällt ins Wasser: 2021 wird virtuell gefeiert

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Karnevalstrubel in Venedig fällt ins Wasser: 2021 wird virtuell gefeiert
Copyright  AP Photo/ Luca Bruno
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Vor genau einem Jahr war die Welt in Venedig noch in Ordnung. Einheimische und Urlauber genossen den legendären Karneval in vollen Zügen.

Und an den Kanalufern drängten sich Menschenmassen. Von Abstands- und Hygieneregeln hatte noch nie jemand irgendetwas gehört.

Das sollte sich rasch ändern. Nur wenige Tage nach dem bunten Treiben gab es den ersten Coronavirusfall in Codogno in der bennachbarten Region Lombardei. Und am 21. Februar wurde in der Region Veneto, in der auch Venedig liegt, das erste Covid-19-Todesopfer offiziell registriert.

Und so präsentiert sich die Karnevalshochburg an diesem Samstag, an dem der offizielle Startschuss hätte fallen sollen: Grau in grau liegt Venedig. Nur vereinzelt verliert sich ein Boot auf den Kanälen. Menschen sind keine zu sehen.

Eine komplette Absage aller Aktivitäten gab es nicht, doch das Geschehen wurde auf nächste Woche und in eine rein virtuelle Karnevalswelt verlegt.

New Orleans: Fassade aufrechterhalten

Bunter präsentiert sich New Orleans, obwohl auch hier die Karnevalsparaden abgesagt wurden. Das wollte eine Initiative nicht auf sich sitzen lassen und machte deswegen Anwohner und Anwohnerinnen mobil.

Rund 9.000 Haushalte folgten dem Aufruf, wenigstens den schönen Schein zu wahren und Gebäude zu schmücken.

Die bereits seit November andauende Mühe kann sich sehen lassen. Ein zwar statistischer, aber irgendwie doch bewegender Mardi Gras.