Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Feuerwehrmann ertrinkt bei Rettungsaktion: 21 Kinder wohlauf

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
euronews_icons_loading
Hochwasser in Nordgriechenland
Hochwasser in Nordgriechenland   -   Copyright  ERT
Schriftgrösse Aa Aa

Nordgriechenland kämpft mit heftigen Überschwemmungen. Infolge der Schneeschmelze und starker Regenfälle stehen seit Sonntag große Teile der griechischen Grenzregion zur Türkei unter Wasser.

Der Grenzfluss Evros - auf Türkisch: Meric- trat an mehreren Stellen über die Ufer und überflutete Dörfer sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen. Straßen waren zum Teil nicht mehr passierbar.

Bei einer Rettungsaktion im Dorf Apalo nahe der Regionalhauptstadt Alexandroupolis kam ein Feuerwehrmann ums Leben. Die Wassermassen hätten den Wagen des Mannes mit sich gerissen, der dann ertrunken sei, wie der stellvertretende Regionalgouverneur Nordost-Griechenlands Dimitris Petrovits örtlichen Medien gegenüber bestätigte.

Dennoch konnte ein größeres Unglück verhindert werden. Den Einsatzkräften gelang es, 21 Kinder vom Dach eines Kindergartens zu retten.

In den vergangenen Tagen hatte es im Norden des Landes heftig geregnet und in den Gebirgsregionen stark geschneit. Nachdem die Temperaturen am Sonntag und Montag schlagartig angestiegen waren, kam es zu den Überschwemmungen. In den nächsten Tagen werden noch mehr Wassermassen aus dem Norden erwartet.