Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

317 Schülerinnen in Nigeria entführt

euronews_icons_loading
317 Schülerinnen in Nigeria entführt
Copyright  Ibrahim Mansur/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Schriftgrösse Aa Aa

Die EU hat die "sofortige und bedingungslose Freilassung" der 317 Schülerinnen einer öffentlichen Schule im Nordwesten Nigerias gefordert, die am Freitag entführt wurden. Brüssel betonte, dass Minderjährige nicht "unter den Folgen von Konflikten leiden" sollten.

Auch der Sprecher des UN-Generalsekretärs Stephane Dujarric sagte: "Der Generalsekretär der Vereinten Nationen verurteilt die Tat auf das schärfste und fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der Mädchen. Schulen sollten ein sicherer Ort sein, an dem gelernt werden kann ohne Angst vor Gewalt."

Bewaffnete Angreifer hatten die Schule im Bundesstaat Zamfara, die gleichzeitig ein Internat war, gestürmt und die Schulmädchen mit Waffengewalt entfführt. Die

Männer . so Augenzeuge - wählten mehrere Stunden lang die Schülerinnen aus, die sie mitnehmen wollten.

Unklar blieb zunächst, wer hinter den Attacken steckt und ob es dabei auch Tote oder Verletzte gab. Vor gut einer Woche war eine Schule in Kagara angegriffen worden, bei der Dutzende Menschen verschleppt worden waren. Über ihr Schicksal herrscht weiter Unklarheit.