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Georgien ganz vorne bei Heim-Grand-Slam

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Georgien ganz vorne bei Heim-Grand-Slam
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Am ersten Tag des Judo Grand Slam im georgischen Tiflis triumphierte Lokalmatador Temur Nozadze. Mit dem Usbeken Nurillaev lieferte er sich zunächst einen ausgeglichenen Kampf. Doch dann machte der Routinier einen Fehler. Und der Georgier holte sich auf internationaler Ebene seine allererste Goldmedaille. In Tel Aviv im Februar hatte Nozadze den Sieg noch knapp verpasst. Für den 23-jährigen Nozadze ist die Goldmedaille im Superleichtgewicht der bisherige Karrierehöhepunkt.

Das deutsche Team geht in Tiflis nicht an den Start. Grund ist ein Coronafall in der Mannschaft.

Für das französische und deutsche Team war schon vor dem Start in Georgien wegen Coronafällen Schluss

Bei den Frauen fand die Silbermedaillengewinnerin von Rio, Odette Giuffrida heute zur eigenen Topform. Im Finale lieferte sich die Italienerin mit der Britin Chelsie Giles im Halbleichtgewicht einen intensiven Kampf. Nach 10 Minuten setzte sich Giuffrida durch und verhinderte das zweite Grand-Slam-Gold von Giles in Folge. Die amtierende Europameisterin zeigte sich überaus zufrieden:

Ich bin richtig glücklich. Ich denke nicht viel nach - sondern folge meinen Gefühlen. Alles wird taktischer. Aber heute habe ich mich einfach tragen lassen und habe angegriffen.
Odette Giuffrida
Italienische Judoka

Erfahrung setzt sich durch

Im Finale der Halbleichtgewichtsklasse der Männer holte sich der Usbeke Sardor Nurrilaev die Gold-Medaille. Für den 26-jährigen war es nach zwei dritten Plätzen die beste Saisonleistung - und ein Fingerzeig in Richtung Tokio.

Im Leichtgewicht setzte sich Erfahrung gegen Unbekümmertheit durch. Mit 28 Jahren hat die 6. der Welt im Leichtgewicht der Frauen schon auf vielen Turnieren gekämpft. Und von dieser Routine profitierte die Kosovarin Gjakova im Finale gegen Georgiens Shootingstar Eteri Liparteliani. Damit gewann die Kosovarin schon zum zweiten Mal den Grand Slam von Tiflis.

Weltmeisterin von 2013 mit zweitem Grand Slam Sieg in Folge

Nach knapp dreieinhalb Minuten hatte die Altmeisterin Munkhbat Urantsetseg ihr Duell im Superleichtgewicht gegen die Italienerin Milani gewonnen. Die Mongolin sicherte sich ihr zweites Gold in Folge und das insgesamt 21. ihrer Karriere.

Nach den ersten fünf Gewichtsklassen liegt der Gastgeber Georgien knapp vor Italien und Usbekistan im Medaillenspiegel vorne. Sie alle trennen eine Silbermedaille.