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Sanktions-Scharmützel mit China treffen West-Marken

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Sanktions-Scharmützel mit China treffen West-Marken
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Die Sanktionsscharmützel zwischen Europa, den USA, Kanada und China schaukeln sich auf.

Westliche Marken wie H&M riskieren den Zugang zum chinesischen Markt. Mehrere große Einzelhändler haben die Verwendung von chinesischer Baumwolle aus der Provinz Xinjiang in ihren Produkten wegen Berichten über Zwangsarbeit untersagt. Voraus gingen Sanktionen von US-Regierung und europäischen Regierungen gegen chinesische Funktionäre. Kleidungsstücke von H&M sind bereits von größeren e-Commerce-Plattformen wie Alibaba verschwunden.

Jetzt drängt China auf einen “patriotischen” Boykott als Vergeltung.

Xu Guixiang, Pressesprecher aus der Uigurenregion Xinjiang:

“Ich meine, H&M folgt blind Vorgaben. Ich schlage vor, dass sie sich ernsthaft mit dieser Angelegenheit befassen. Was ist der Grund für die Sanktionen, wo sind die Beweise? Sie meinen, dass es in der Baumwolltextilindustrie in Xinjiang Zwangsarbeit gibt. Aber woher haben Sie das? Beweise? Das kommt von falschen Wissenschaftlern und verzerrten Medienberichten und Zeugenaussagen.”

Bilder des dem chinesischen Staatsfernsehen sollen die Informationen westlicher Menschenrechtsgruppen widerlegen. Demnach würden eine Million Uiguren und andere Minderheiten unter Sklavenbedingungen in Xinjiang arbeiten und gegen ihren Willen in Lagern festgehalten. Laut Peking dienen die Lager der Berufsausbildung.

su mit dpa