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Australien und Neuseeland eröffnen "Reiseblase"

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Von Euronews  mit dpa
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Australien und Neuseeland eröffnen "Reiseblase"
Copyright  Rick Rycroft/AP Photo

Wer von Australien nach Neuseeland reist - oder umgekehrt, muss nicht mehr - wie bisher - in Quarantäne. Die beiden Ländern haben eine sogenannte travel bubble - Reiseblase - wie sie es nennen - geöffnet. Viele freuten sich und machten sich sofort auf, die Familie nach so langer Zeit, wiederzusehen.

Sherie Marshall ist sehr bewegt und sagt: "Es ist 16 Monate her, seit ich meine Familie gesehen habe, ich bin so aufgeregt."

Und Wilana Rawiri meint: "Ich habe gemischte Gefühle, glücklich, traurig, ich kann es kaum erwarten, vor allem all die Neugeborenen zu sehen, die wir noch nicht gesehen haben."

Lauren Young kann kaum sprechen, so freut sie sich: "Ja, es ist großartig, es war eine sehr lange Zeit, wir freuen uns, auch unsere 10 Monate alte neue Nichte zu treffen."

Ein paar Einschränkungen wie das obligatorische Tragen einer Maske auf den Flügen gibt es immer noch, aber keine obligatorischen Tests oder Impfnachweise. Der erste Flug bediente am Montag die Route zwischen der australischen Metropole Sydney und dem neuseeländischen Auckland. Australiens Premierminister Scott Morrison und Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern bezeichneten das bilaterale Abkommen in einer gemeinsamen Mitteilung als "weltweit einzigartig" und "Win-win-Situation" für beide Länder.

Beide Staaten hatten ihre Grenzen für Reisende im März 2020 geschlossen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen durften nur noch eigene Bürger und Menschen mit Wohnsitz ins Land. Neuseeland gilt wegen extrem strenger Maßnahmen und genauer Kontaktverfolgungen als Musterland in der Krise. In dem Inselstaat mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden bisher knapp 2600 Fälle verzeichnet, 26 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Schon lange herrscht wieder eine weitgehende Normalität. Auch Australien ist sehr erfolgreich im Umgang mit der Pandemie. Die Behörden bestätigten bislang rund 29.500 Fälle und 910 Todesopfer bei einer Bevölkerung von mehr als 25 Millionen Menschen.