Super League: 3,5 Milliarden für jeden und „das größte Spektakel der Welt“

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Von euronews
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Florentino Perez, Vorsitzender von Real Madrid und treibende Kraft der geplanten europäischen Fußballliga, rührt die Werbetrommel für die Super League.

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Dass es bei der geplanten Fußball-Super-League noch mehr als bisher um das große Geld gehen soll, dafür steht auch die US-Bank JP Morgan, die für das wirtschaftliche Grundgerüst sorgen soll. 3,5 Milliarden Euro will JP Morgan jedem Teilnehmer als Einmalzahlung bereitstellen.

Zwölf Großvereine aus England, Italien und Spanien beteiligen sich bislang an den Plänen, namhafte Mannschaften wie der FC Bayern München oder Paris St. Germain sind nicht dabei.

Zu den treibenden Kräften der Liga gehört Florentino Perez. Der Präsident von Real Madrid hat auch den Vorsitz des Super-League-Führungsgremiums inne.

„15 Mannschaften werden jede Woche gegeneinander antreten. Das bringt Geld ein. Das ist das größte Spektakel der Welt. So etwas gibt es noch nicht. Es gibt keine andere Sportart, die 4000 Millionen Menschen zusammenbringt, um ein Spiel anzusehen", meint Perez.

Den Vorwurf, dass mit der Liga ausschließlich wirtschaftliche Ziele verbunden seien, lässt Dan Jones von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte nur bedingt gelten: „Ich verstehe es so: Es handelt sich um eine Europaliga, die während der Woche stattfindet. Die Spiele werden wahrscheinlich an Wochentagen abends ausgetragen: In Asien ist es dann früh am Morgen und in Amerika Nachmittag. Den Wirtschaftsgedanken dahinter erkenne ich nicht."

Zu wenig sportlicher Wettbewerb und zu viel geschlossene Gesellschaft, meinen diejenigen, die der Super League kritisch oder offen ablehnend gegenüberstehen. Der europäische Fußballverband UEFA und der Weltverband FIFA haben sich angesichts der Pläne eindeutig geäußert: Sie sind strikt dagegen.

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