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Judo-WM 2021: Japan und Russland triumphieren am ersten Tag

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Judo-WM 2021: Japan und Russland triumphieren am ersten Tag
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Die Judo-Weltmeisterschaften 2021 in Ungarn sind gestartet. Vom 6. bis zum 13. Juni messen sich in Budapest die besten Judokas der Welt. Am ersten Wettkampftag machten die leichten Gewichtsklassen den Anfang.

Japanisches Finale bei den Frauen bis 48 Kilo: Tsunoda gewinnt Gold

In der Gewichtsklasse bis 48kg zeigte Japans Junioren-Weltmeisterin Koga Wakana sowohl im Boden- als auch im Standjudo großes Können und schaffte es damit in ihr erstes Finale bei einer Senioren-Weltmeisterschaft.

Ihre Gegnerin war ihre Landsfrau Tsunoda Natsumi, die in ihren ersten Kämpfen eine Meisterklasse im Armlocking zeigte, bevor sie Distria Krasniqi aus dem Kosovo mit 2 Tomoe-nage waza-aris besiegte.

Im Finale zahlte sich die Erfahrung von Tsunoda aus, als sie zuerst mit Tomoe-nage. punktete und dann noch einmal mit einem Konterangriff, um sich ihren ersten Weltmeistertitel zu sichern.

IOC-Mitglied und ehemaliger Präsident von Ungarn, Pál Schmitt, überreichte Tsunoda ihre Medaille.

"Ich habe 2017 die Goldmedaille in der bis 52kg-Kategorie verpasst, deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich hier gewonnen habe!", so Tsunoda Natsumi.

Russland besiegt Kasachstan - Gold für Jago Abuladse

In der Gewichtsklasse bis 60kg bei den Männern hatte Jago Abuladse von der Russischen Judo-Föderation den Tag seines Lebens. Er besiegte sowohl Bouda aus Frankreich als auch Shamshadin aus Kasachstan, um sich einen Platz im Finale gegen Gusman Kyrgyzbayev aus Kasachstan zu sichern.

Er machte während des ganzes Tages eine großartige Figur und zeigte ein dynamisches Judo auf dem Weg zum Kampf um die Goldmedaille. In diesem nutzte Abuladze sein unorthodoxes wie explosives Judo im Stand und demonstrierte, dass er es verdient, Weltmeister zu sein.

Der russische Judoka ist auf Erfolgskurs. Er war schon bei den Europameisterschaften 2020 Zweiter im Extraleichtgewicht und jetzt Gold bei der WM 2021.

Evgeny Kuyvashev, Gouverneur der Region Swerdlowsk, überreichte Jago Abuladse seine Goldmedaille.

"Ich bin eigentlich überrascht zu hören, dass mein Judo gut ist, denn alle sagen, es sei seltsam", sagt Jago Abuladse. "Und zu Ne-Waza, ich wollte mit dem Klischee brechen, dass Kaukasus-Leute nicht wissen, wie man Ne-Waza kämpft, also habe ich daran gearbeitet".

Zwei Bronzemedaillen gab es für Spanien, für Julia Figueroa und Francisco Garrigos.

Einmal mehr zeigt Ungarn, dass es eine echte Judo-Nation ist, die eine Weltmeisterschaft ausrichtet, die die ganze Bandbreite des Judosports präsentiert.

Die World Judo Championships Seniors 2021 finden vom 6. bis zum 13. Juni in Budapest statt.