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Spanische EM-Profis nach Busquets-Infektion gegen Corona geimpft

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Sergio Busquets
Sergio Busquets   -   Copyright  Alvaro Barrientos/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved
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Die Spieler der spanischen Fußball-Nationalmannschaft sind drei Tage vor ihrem ersten EM-Spiel am Montag gegen Schweden gegen das Coronavirus geimpft worden.

Die nach zwei positiven Befunden kurzfristig beschlossene Aktion fand am Freitag im Trainingszentrum der «La Roja» in Las Rozas bei Madrid statt, wie der Verband mitteilte. Es wurde den Profis freigestellt, welchen Impfstoff sie nehmen.

Die vor einer Woche gemeldete Ansteckung von Mannschaftskapitän Sergio Busquets hatte für Aufregung bei den Spaniern gesorgt. Anschließend wurde auch Diego Llorente positiv getestet. Ob beide Profis im endgültigen Kader bleiben werden, stand vorerst nicht fest.

Die Probleme der «Selección» hatten in Spanien eine heftige Debatte ausgelöst. Einige meinten, es sei ein Unding, dass die Spieler nicht früher schon geimpft worden seien.

Sehr viele jedoch, darunter auch einflussreiche Medienkommentatoren, beklagten, es dürfe für Fußball-Millionäre keine Vorzugsbehandlung geben.

Einige Experten sehen unterdessen Impfungen kurz vor der EM als nicht zielführend an. «Es kann zu Impfreaktionen kommen, die die Leistung einschränken», sagte Hans-Georg Predel, Professor der Deutschen Sporthochschule Köln, der Deutschen Presse-Agentur.

Nach dem Spiel gegen die Schweden trifft das spanische Team von Trainer Luis Enrique in der Gruppe E am 19. Juni auf Polen und am 23. Juni auf die Slowakei. Alle Begegnungen der Vorrunde bestreitet der Weltmeister von 2010 und Europameister von 2008 und 2012 vor eigenem Publikum im Estadio La Cartuja in Sevilla.